Club: Oennings zweite Jugend-Welle rollt

Der FCN-Trainer schwärmt von den beiden 19-jährigen Neuzugängen Güngör Kaya und Tomasz Welnicki: „Ich habe mir schon etwas dabei gedacht, als ich sie geholt habe“
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„Ein Schlitzohr mit Torriecher“: Güngör Kaya.
Wolfgang Zink „Ein Schlitzohr mit Torriecher“: Güngör Kaya.

Der FCN-Trainer schwärmt von den beiden 19-jährigen Neuzugängen Güngör Kaya und Tomasz Welnicki: „Ich habe mir schon etwas dabei gedacht, als ich sie geholt habe“

NÜRNBERG Kaum hat die erste „Generation Kinderriegel“ mit Marcel Risse und Dennis Diekmeier beim Club eingeschlagen, rollt auch schon die nächste Jugendwelle über den Valznerweiher. Güngör Kaya und Tomasz Welnicki heißen die beiden Neuzugänge im Nürnberger Talentschuppen. Und bislang deutet einiges darauf hin, dass Club-Trainer Michael Oenning mit der Verpflichtung seiner beiden ehemaligen Schützlinge aus der Bochumer-Jugend auch diesmal wieder vieles richtig gemacht hat.

Vor allem der zierliche Kaya hat es Oenning angetan. „Güngör ist ein schlitzohriger Spieler, der flink ist – und auch noch viele Tore macht.“ Rekordverdächtige 37 in 40 Partien der A-Junioren-Bundesliga, um genau zu sein. Und auch bei seinem neuen Arbeitgeber hat sich der Ex-Bochumer gleich recht treffsicher eingeführt. Kaya konnte sowohl im Training als auch im ersten Testspiel gegen die DJK Weingarts (10:0) überzeugen, als der Dribbler gleich sein erstes Tor für den neuen Verein beisteuerte.

Oenning: "Tomasz ist ein Typ wie Reinartz"

Für Oenning alles andere als eine Überraschung: „Ich habe mir schon etwas dabei gedacht, als ich ihn geholt habe.“ Soll heißen: Kaya kann was. Sein einziges Manko: „Er ist ein Leichtgewicht, aber ich hoffe, dass wir das auch noch hinkriegen“, so Oenning. Körperlich versteht sich, denn sportlich bringt der 19-jährige Wirbelwind jetzt schon fast alles mit, um seinen arrivierten Sturmkollegen Christian Eigler, Isaac Boakye und Angelos Charisteas mächtig Dampf zu machen. „Güngör versucht im Moment auf jeden Fall Werbung für sich zu machen“, hat der Coach schon mal zufrieden den gestiegenen Konkurrenzkampf innerhalb seiner Abteilung Attacke registriert.

Was im Prinzip auch für die Abwehrreihe und Tomasz Welnicki gilt. Nach der Rückkehr von Stefan Reinartz nach Leverkusen ist der 19-jährige Pole als Ersatz für die Innenverteidigung mit Dominic Maroh und Andy Wolf eingeplant. Bundesligaerfahrung hat er freilich nicht vorzuweisen, aber wer hat das schon von den jungen Wilden beim Club. Die Qualität zählt – und davon ist laut Oenning bei Welnicki jede Menge vorhanden: „Tomasz ist ein Typ wie Reinartz. Er deutet an, dass er eine Alternative ist.“ Voraussetzung: „Wenn er sich hier schnell zurecht findet.“

Wie seinerzeit auch Dennis Diekmeier. In der Winterpause gekommen, führte an dem Bremer Jungspund (19) auf der rechten Abwehrseite in der Rückserie kein Weg mehr vorbei. Oder wie es Oenning auf den Punkt bringt: „Dennis ist klar Stammspieler, eine echte Bereicherung für die Mannschaft.“ Und natürlich Vorbild für Kaya, Welnicki & Co. Krischan Kaufmann

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