Club-Neustart: „Da hätte viel mehr gehen müssen“

Knappes 3:2 bei Regionalligist Eintracht Bamberg - keine neuen Erkenntnisse für Berliner Spione. Torschütze Albert Bunjaku unzufrieden, FCN-Trainer Michael Oenning schweigt. Sonderurlaub für Javier Pinola.
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Das roch nach Schützenfest, wurde aber keines: Club-Stürmer Albert Bunjaku (Mitte) traf bereits nach drei Minuten zum 1:0 gegen Bamberg.
zink Das roch nach Schützenfest, wurde aber keines: Club-Stürmer Albert Bunjaku (Mitte) traf bereits nach drei Minuten zum 1:0 gegen Bamberg.

Knappes 3:2 bei Regionalligist Eintracht Bamberg - keine neuen Erkenntnisse für Berliner Spione. Torschütze Albert Bunjaku unzufrieden, FCN-Trainer Michael Oenning schweigt. Sonderurlaub für Javier Pinola.

BAMBERG Sollte ein Spion aus der Hauptstadt am Freitag in Bamberg gewesen sein: nach dem von Club-Trainer Michael Oenning ausgerufenen „Neustart“ sah der Spitzel von Hertha BSC Berlin, dem nächsten Gegner kommenden Samstag im wegweisenden Spiel gegen den Abstieg, herzlich wenig. Dafür aber FCN-Tore von Albert Bunjaku (3.), Christian Eigler (45.) und Marek Mintal (88.) beim 3:2 (2:1)-Testsieg über Regionalligist Eintracht Bamberg, für den Harald Fleischer (39.) und Jürgen Dennerlein (76.) jeweils nach Freistößen vor 1200 Fans trafen.

Oennings Startelf am Freitagabend dürfte nur ganz wenig mit der gegen die Hertha zu tun haben. Schließlich werden die von diversen Blessuren gehandicapten Dennis Diekmeier, Andreas Wolf, Angelos Charisteas oder die derzeit bei den DFB-Junioren eingesetzten Ilkay Gündogan und Eric Maxim Choupo-Moting eine mehr oder minder große Rolle spielen. Javier Pinola ganz sicher. Der Verteidiger bekam von Oenning bis Montag Sonderurlaub, um Ehefrau Mariella nach Argentinien zu begeleiten, die dort in etwa vier Wochen ihr zweiten Kindes zur Welt bringen wird.

"Klar überlegen, aber Tore nicht gemacht"

Klar, der Club hatte ein optisches Übergewicht, erspielte sich auch die besseren Chancen gegen mutige Domstädter. Während Oenning wie gewohnt wortlos nach Testspielen in der Kabine verschwand, meinte Eigler über den wenig Aussage kräftigen Neustart: „Gut gespielt, klar überlegen, die Tore aber nicht gemacht.“ Etwas selbstkritischer gestaltete sich die Analyse von Bunjaku: „Da hätte viel mehr gehen müssen.“

Bitter für die Eintracht: Ohne „Feindkontakt“ brach sich Andre Laurito den linken Ellbogen, fällt somit im Regionalliga-Duell gegen den Kleinen Club am nächsten Wochenende aus.

So spielte der 1. FC Nürnberg: Schäfer (46. Stephan) – Broich, Maroh, Welnicki, Bieler – Kluge – Gygax (75. Perchtold), Mintal, Frantz (46. Risse) – Eigler, Bunjaku (67. Kaya). MaC, kk

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