Club: Gegen Hoffenheim ein Ausrufezeichen setzen!

Nürnbergs Trainer Michael Oenning setzt beim Spiel in Hoffenheim auf sein „Berliner Personal“ – und hofft auf einen Lernprozess nach der Pokalpleite vor fünf Wochen. "Da haben sie uns die Grenzen aufgezeigt."
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
estlos bedient und frustriert: Club–Trainer Michael Oenning nach dem Pokal-Aus gegen Hoffenheim am 22. September.
Wolfgang Zink estlos bedient und frustriert: Club–Trainer Michael Oenning nach dem Pokal-Aus gegen Hoffenheim am 22. September.

Nürnbergs Trainer Michael Oenning setzt beim Spiel in Hoffenheim auf sein „Berliner Personal“ – und hofft auf einen Lernprozess nach der Pokalpleite vor fünf Wochen. "Da haben sie uns die Grenzen aufgezeigt."

NÜRNBERG Fünf Wochen ist es her, dass der Club mit einer vom Ergebnis her durchaus schmeichelhafen 0:1-Heimniederlage gegen Hoffenheim aus dem Pokal flog. „Da hat uns Hoffenheim phasenweise schon die Grenzen aufgezeigt“, blickt Trainer Michael Oenning zurück. Anschließend ging’s auch in der Bundesliga bergab – 0:1 gegen Bochum, 0:4 in Leverkusen.

Da kam Hertha BSC als Notbremse gerade recht. Der blitzsaubere 3:0-Erfolg hat Oennings Mannen „neues Selbstvertrauen“ eingeimpft. „Und da versuchen wir am Samstag weiterzumachen“, sagt der Coach. Wie? „Von der ersten Sekunde an hellwach und hochkonzentriert zu Werke gehen, Zweikämpfe entscheiden, nach vorne spielen.“ Einschränkung: „So weit man das in Hoffenheim kann.“

Der Druck ist für Hoffenheim größer

Die Offensiv-Macht aus dem Kraichgau hat zwar zuletzt leicht geschwächelt (1:2 in Mainz, 0:2 in Bremen). Aber Oenning glaubt nicht, dass Hoffenheim dadurch verunsichert ist. „Aber der Druck, dieses Spiel gewinnen zu müssen, ist größer geworden.“

Zwar ist Oenning von „der Art und Weise, wie Hoffenheim Fußball spielt, schon begeistert“, doch fühlt er sich keineswegs wie das Kaninchen vor der Schlange. „Wir müssen auch mal ein Ausrufezeichen setzen“, fordert er.

Denn: „Mit Ausnahme von Leverkusen haben wir auswärts ja ganz ordentlich gespielt – und das wollen wir jetzt am Samstag wieder versuchen.“ Und zwar mit dem gegen Hertha erprobten Personal. „Wir haben gegen Berlin ein gutes Spiel gemacht. Von daher ist es naheliegend, nichts zu ändern. Es sei denn, ich werde dazu gezwungen,“ sagt Oenning.

Personell kann der 1. FCN aus dem Vollen schöpfen

Er freut sich, dass er personell mehr oder weniger aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Ilkay Gündogan (Mittelfußprellung) und Marcel Risse (Knochenhautentzündung am Schienbein) bereiten noch Kummer. Dagegen hat Angelos Charisteas dem Trainer gezeigt, dass „er wieder da ist“, aber in Hoffenheim wohl noch warten muss. „Wir haben ja noch genug schwere Spiele.“

Außerdem führt an dem Schweizer Offensiv-Duo Albert Bunjaku und Daniel Gygax, das gegen Berlin alle drei Treffer erzielte, momentan eh kein Weg vorbei. Jetzt müssen die Cluberer also nur noch die Lehren aus dem vergeigten Pokalspiel ziehen... Gerhard Schmid

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren