Club: Das ist die Wunsch-Elf

Ottl, Nilsson, Pinola, Lanig & Co.: Sollten diese Spieler in der kommenden Saison für den FCN auflaufen, dürfte das Team von Trainer Hecking mit dem Abstieg wohl nichts zu tun haben
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Manager Martin Bader (links) und Trainer Dieter Hecking basteln derzeit mit Hochdruck am Club-Kader für die Bundesliga-Saison 2010/11.
Wolfgang Zink Manager Martin Bader (links) und Trainer Dieter Hecking basteln derzeit mit Hochdruck am Club-Kader für die Bundesliga-Saison 2010/11.

Ottl, Nilsson, Pinola, Lanig & Co.: Sollten diese Spieler in der kommenden Saison für den FCN auflaufen, dürfte das Team von Trainer Hecking mit dem Abstieg wohl nichts zu tun haben

NÜRNBERG Wer kommt, wer geht? Keine Frage brennt den Club-Fans derzeit mehr unter den Nägeln. Namen kursieren stets viele in der Gerüchteküche rund um den Valznerweiher. Welcher der Kandidaten würde wirklich weiterhelfen? Die AZ hat aus dem vorhandenen Personal und potenziellen Neuzugängen eine Wunsch-Elf zusammengestellt:

Raphael Schäfer: Im Tor kann es nur einen geben! In der abgelaufenen Saison zählte der 31-Jährige zu den Garanten (AZ-Durchschnittsnote 2,8) für den Klassenverbleib.

Dennis Diekmeier: Wurde in der Relegation von Juri Judt adäquat vertreten, sollte aber trotz durchwachsener Rückrunde mit seiner Dynamik auf der rechten Abwehrseite gesetzt sein. Zumal sich auch das Interesse in Wolfsburg, die VfL-Macher wollten noch im Winter fünf Millionen Euro Ablöse überweisen, in Luft aufgelöst hat, wie Dennis’ Berater Volker Struth versichert. Gleiches gilt für die Anfragen aus England und Italien.

Hoffenheim fordert 500.000 Euro für Nilsson

Andreas Wolf: Kam nach seinem doppelten Kniefall nicht richtig in Tritt, steigerte sich aber in der Rückrunde, als ihm Bayern-Leihgabe Breno an die Seite gestellt wurde. Muss sich laut Trainer Dieter Hecking „deutlich stabilisieren“. Als Kapitän und Führungsspieler für die junge Mannschaft aber kaum zu ersetzen.

Per Nilsson: Heckings Wunschspieler. Allerdings fordert Hoffenheim 500.000 Euro für seinen Käpt’n. Mit dem Spieler ist sich der FCN aber bereits einig. Zur Relegation hatte der Schwede sogar schon Glückwünsche per SMS gesendet.

Javier Pinola: Idealbesetzung für die linke Abwehrseite und zugleich der größte Wackelkandidat. Der giftige Gaucho ist ablösefrei und bei mehreren Vereinen (HSV, Lazio Rom, West Ham) auf dem Zettel. Wie aus Leverkusen zu hören ist, soll vor allem Bayer erneut einen Wechsel forcieren. Hecking: „Wenn Pino international spielen kann, wird es ihm keiner übel nehmen.“

Ottl liebäugelt mit Wechsel nach Stuttgart

Andreas Ottl: Die Bayern-Leihgabe avancierte sofort zum Taktgeber im Mittelfeld und verpasste kein Spiel der Rückrunde. Problem dabei: Bader wird eine Menge Verhandlungsgeschick brauchen, um die siebenstellige Ablöse-Forderung der Bayern erträglich zu gestalten. Außerdem hat Ottl laut „kicker“ wenig Lust, nach Nürnberg zurückzukehren, sondern liebäugelt mit einem Wechsel nach Stuttgart.

Ilkay Gündogan: Der Mittelfeld-Allrounder mauserte sich bei seiner Erstliga-Premiere zu einer echten Perle im Portfolio. Auf die sind leider auch deutlich finanzkräftigere Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen aufmerksam geworden. Fakt ist: „Bislang liegt uns keine Anfrage vor“, betont Ilkays Berater Thies Bliemeister, der seinem Schützling einen Verbleib empfiehlt.

Martin Lanig: Zusammen mit Ottl würde der torgefährliche Zehner, der als eine Kopie des „jungen Ballack“ gilt, eine Mittelfeld-Achse bilden, die perfekt in Heckings bevorzugtes 4-4-2 mit Raute passen würde. Allerdings will sich auch Köln die Dienste des Schwaben-Regisseurs sichern, kann aber die von Stuttgart aufgerufene eine Million Euro Ablöse auch nicht stemmen.

Hecking: "Ich traue Albert zwischen 10 und 15 Tore zu"

Mike Frantz: Hat sich bei Hecking gleich in seiner ersten Bundesliga-Saison einen Stammplatz erkämpft – und vor allem dank seiner couragierten Auftritte bei den Fans einen Kultstatus erarbeitet.

Albert Bunjaku: Trotz Ladehemmung gegen Saisonende hält Hecking weiter große Stücke auf seinen Top-Knipser. „Albert hat jetzt eine Duftmarke gesetzt. Ich traue ihm in der nächsten Saison sogar wieder zwischen 10 und 15 Toren zu.“

Julian Schieber: Der bullige, aber ebenso trickreiche Stuttgarter Nachwuchs-Stürmer ist quasi die eierlegende Wollmilchsau. „In der Offensive kann ich alles spielen“, stellt sich Schieber selbst ins Schaufenster. Allerdings fordert der VfB neben 500.000 Euro Leihgebühr auch noch die Übernahme des Gehalts von 300.000 Euro.

Fazit: Mit dieser Elf sollte der Club kommende Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Bis dahin hat Manager Bader aber noch viel Arbeit vor sich... kk,MaC

Mehr über den Club und den Abschied von Joe Mnari lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer Abendzeitung am Mittwoch, 26. Mai.

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