Club 0:3! Die schwarze Serie in Mainz hat Bestand

Weil der Club gerne bei Standards pennt, ging’s am Bruchweg wieder schief. Trainer Dieter Hecking war sauer: „Es gab klare Zuteilungen, die nicht eingehalten wurden."
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Club-Trainer Dieter Hecking war nicht begeistert: "Eine verdiente Niederlage, weil wir nicht konzentriert genug waren."
dapd Club-Trainer Dieter Hecking war nicht begeistert: "Eine verdiente Niederlage, weil wir nicht konzentriert genug waren."

Weil der Club gerne bei Standards pennt, ging’s am Bruchweg wieder schief. Trainer Dieter Hecking war sauer: „Es gab klare Zuteilungen, die nicht eingehalten wurden."

MAINZ Zwei Standards, ein Konter – die 0:3-Klatsche des Club in Mainz war im Kasten und Trainer Dieter Hecking sauer. „Eine verdiente Niederlage, weil wir einfach abschalten. Es gab klare Zuteilungen, die nicht eingehalten wurden. Wir sind einfach nicht konzentriert genug.“ Dies nützten Andre Schürrle, Nikolce Noveski und Sami Allagui zu drei Treffern.

Juri Judt kehrte nach auskurierter Zerrung in die Startelf zurück, Christian Eigler durfte für Mehmet Ekici ran. Hecking: „Ekici wirkte auf mich ein bisschen überspielt. Deshalb gebe ich ihm eine Pause.“ Bekannt waren Heckings Vorgaben. „Aggressiv sein, kompakt stehen und die Räume nach vorne nutzen.“ Verbunden mit der Warnung: „Das wird ein laufintensives Spiel.“

Intensive Angelegenheit, die erste Gelbe Karte gab's nach vier Minuten

Intensiv war richtig. Die erste Gelbe Karte schon nach vier Minuten für den Ex-Fürther Marco Caligiuri (Foul an Frantz), die nächste zwei Minuten später für Dominic Maroh. Es war ein Kampfspiel, Chancen Mangelware. Die erste hatte Mike Frantz, nachdem sich Jens Hegeler prima den Ball erkämpft hatte, aber Frantz scheiterte an FSV-Keeper Christian Wetklo (10.). Frantz war es auch, der einen 19-Meter-Schuss knapp übers Tor zirkelte (21.). Einmal entwischte noch Julian Schieber den Mainzern, aber auch da hielt Wetklo sicher (29.).

Und die Mainzer? Weitgehend in Ballbesitz, fleißig unterwegs, aber gegen die sehr tief stehenden Cluberer nahezu chancenlos. So musste eine Standardsituation her, um erfolgreich zu sein. Bei der Ecke von Christian Fuchs lief indes im FCN-Strafraum aus Sicht des Club alles schief. Malik Fathi konnte unbedrängt verlängern, Andre Schürrle unbehelligt abstauben, weil Judt auf der Torlinie das Abseits aufhob – 0:1 (27.). Der aus Heckings Sicht absolut unerwünschte Rückstand, denn nun musste der Club seine kompakte Deckung lockern und FCN-Manager Martin Bader konstatierte leicht konsterniert: „Standards sind ein bisschen das Problem bei uns.“.

Ex-Club-Trainer Wolfs Warnung in der Pause

In der Pause warnte Ex-FCN-Trainer Wolfgang Wolf, am 21. Dezember mit seinen Offenbacher Kickers Gastgeber der Nürnberger im DFB-Pokal, bereits: „Jetzt haben die Mainzer die Räume, die sie brauchen.“

Aber, es war wieder eine Standardsituation, die für die Entscheidung sorgte. Wieder servierte Fuchs, diesmal per Freistoß, Schürrle verlängerte mit der Hacke und Nikolce Noveski feierte sein erstes Bundesligator seit fünf Jahren – 0:2 (54.). Danach hatte Wolf sogar noch Glück, dass Schiedsrichter Peter Gagelmann die Attacke gegen Schürrle nicht mit einem Elfmeter ahndete (57.).

Ausgerechnet Allagui machte den Sack zu

Aber als der Club dann mit den eingewechselten Robert Mak, Mehmet Ekici und Marek Mintal zur Schlussoffensive blies, machte der ebenfalls als Joker gekommene Sami Allagui mit einem sehenswerten Lupfer über Schäfer den Sack zu (86.). 0:3 also, die schwarze Serie des Club in Mainz mit nun schon fünf verlorenen Partien hat weiter Bestand – leider. ERG/MaC

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