Boakye liebt den Club ...

... vor allem deshalb, weil er dank Oenning einen sehr guten Vertrag hat und diesen bis 2011 aussitzen will. Charisteas ebenso
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Sie fühlen sich wohl auf der Ersatzbank des 1. FC Nürnberg: Isaac Boakye (l.) und Angelos Charisteas verdienen auch als Reservisten bestens.
Wolfgang Zink Sie fühlen sich wohl auf der Ersatzbank des 1. FC Nürnberg: Isaac Boakye (l.) und Angelos Charisteas verdienen auch als Reservisten bestens.

... vor allem deshalb, weil er dank Oenning einen sehr guten Vertrag hat und diesen bis 2011 aussitzen will. Charisteas ebenso

NÜRNBERG Es geht voran beim Club – und das sogar überraschend schnell. Nach dem Verbleib von Javier Pinola hat Club-Manager Martin Bader seine dringendsten Baustellen bereits geschlossen. In Sachen Neuzugänge steht nur noch die Verpflichtung eines neuen Sechsers aus, respektive das erhoffte Ja-Wort von Andreas Ottl. Eventuell soll noch ein Mann fürs rechte Mittelfeld kommen.

Im Club-Angriff herrscht akute Platzangst

Spannender ist dagegen die Frage, wer den Club noch verlassen muss. Denn trotz der Abgänge der zahlreichen Leihspieler wie Eric Maxim Choupo-Moting (HSV), Havard Nordtveit (Arsenal London) oder Marcel Risse (Bayer Leverkusen), muss FCN-Trainer Dieter Hecking noch ein, zwei Ladenhüter los werden, um auf seine gewünschte Kaderstärke von 20 Feldspielern plus drei Torhüter zu kommen. Überschuss besteht im Angriff, wo nach der Verpflichtung von Rubin Okotie und Julian Schieber akute Platzangst herrscht.

Streichkandidat Nummer eins bleibt Angelos Charisteas. „In meinen Planungen spielt Harry keine Rolle mehr“, sagte Hecking direkt nach der geglückten Relegation. Allerdings hat die Hoffnung des Club, der 30-Jährige könnte sich durch eine gute WM für andere Vereine empfehlen, schon einen Dämpfer erlitten.

Beim ersten Auftritt der Griechen, der 0:2-Pleite gegen Südkorea, verschuldete Charisteas ein Gegentor und brachte ansonsten wenig zu Stande. Im Moment muss Bader also davon ausgehen, dass Harry seinen gut dotierten Vertrag (1,7 Millionen Euro pro Jahr) bis 2011 erfüllt. Eine vorzeitige Vertragsauflösung ist ausgeschlossen, „denn wir haben nichts zu verschenken“, wie Bader sagt.

Boakye will nicht weg

Ähnlich kompliziert gestaltet sich der Fall Isaac Boakye. Auch wegen diverser Blessuren pendelte der Ghanaer in der abgelaufenen Saison meist zwischen Bank und Tribüne. Ein Wechsel nach Bielefeld scheiterte im Winter.

Und wie aus Boakyes Umfeld zu hören ist, verspürt der 28-Jährige auch wenig Lust auf eine neue Herausforderung. Schon gar nicht in der Zweiten Liga. Kein Wunder. Nachdem Ex-Trainer Michael Oenning mit seinem Aufstiegshelden letzte Saison unbedingt und vorzeitig bis 2011 verlängern wollte, kann Isaac bequem seinen bestens dotierten Vertrag (angeblich eine Million Euro pro Saison) aussitzen. Denn ein ähnlich lukratives Angebot wird er bei seiner Saisonbilanz von neun Einsätzen und null Toren kaum bekommen. kk

Mehr über den Club lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer Abendzeitung am Dienstag, 15. Juni.

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