Bambergs spätes Erwachen

Beim 75:47 über Gießen ließ es Brose ruhig angehen. Suput legte den Hebel um
| Werner Haala
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Sie wollen den neuen Cup: Die Manager Marco Beens (Artland), Gunnar Wöbke (Frankfurt), Oliver Braun (Braunschweig und Wolfgang Heyder (Brose, v.l.).
Werner Haala Sie wollen den neuen Cup: Die Manager Marco Beens (Artland), Gunnar Wöbke (Frankfurt), Oliver Braun (Braunschweig und Wolfgang Heyder (Brose, v.l.).

BAMBERG Am Freitagabend bediente Chris Fleming, der Cheftrainer der Brose Baskets, beim Bamberger Promi-Kellnern noch zahlreiche Gäste. Gestern Abend servierten seine Schützlinge den Tabellendrittletzten Gießen deutlich mit 75:47 (35:30) ab und bereiteten ihrem Headcoach ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk zum 41. am kommenden Donnerstag.
Der übermächtige Meister und Pokalsieger feierte vor erneut 6800 euphorisierten Zuschauern in der wieder ausverkauften Stechert Arena seinen 24. Sieg im 25. Spiel und führt nun die Eliteklasse mit zwölf Punkten vor den Skyliners Frankfurt an, die zuhause gegen die Artland Dragons mit 83:72 gewannen. Mit Predrag Suput (17), Reyshawn Terry (zwölf) sowie Brian Roberts und Kyle Hines (je elf) punkteten gleich vier Bamberger zweistellig.

 

"Mit der Intensität nach der Pause bin ich zufrieden”


Eine durchwachsene Leistung seiner Mannschaft sah Manager Wolfgang Heyder: „Am Anfang fanden wir keinen Rhythmus, weil wir die Partie im Kopf vermutlich zu leicht genommen haben. Aber mit der Intensität nach der Pause bin ich zufrieden.”


Vor den Augen von Club-Sportdirektor Martin Bader kamen die Bamberger nur schwer in die Gänge. In der Abwehr ließen sie die notwendige Aggressivität vermissen. Vor allem unter den Brettern sahen die Oberfranken oft nur untätig zu, wie sich die tapfer wehrenden Gießener die Abpraller schnappten. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste aus Gießen immerhin zehn Offensivrebounds in ihrer Statistik zu verzeichnen, während die Brose Baskets leer ausgingen. Und im Angriff hatte der Double-Gewinner sein Visier teilweise ganz schlecht eingestellt. Nur Scharfschütze Brian Roberts und mit Abstrichen Predrag Suput hielten den Spitzenreiter im Rennen. Auch in den zweiten 20 Minuten setzte sich der Schlendrian bei den Bambergern fort, so dass sie sich nicht entscheidend absetzen konnten.


Erst Predrag Suput sorgte im letzten Viertel durch drei Dreier in Serie für eine zweistellige Führung (59:44), die der Tabellenführer bis zur Schlusssirene gegen nun müde werdende Hessen gnadenlos weiter ausbaute. Und in der Verteidigung ließen die plötzlich leidenschaftlich kämpfenden Bamberger nur noch drei Punkte zu.

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