Bamberg: Führungstreffer dank „Aussie“ Worthington

Brose Baskets starten dank des überragenden Australiers mit einem 80:78-Sieg in Bonn in die Playoffs. „Die Mannschaft hat viel Herz gezeigt“
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„Beste Saisonleistung im Bamberger Trikot“: Der Australier Mark Worthington (Nummer 33) überzeugte gegen Bonn nicht nur Brose-Trainer Fleming. Links Tibor Pleiß.
imago „Beste Saisonleistung im Bamberger Trikot“: Der Australier Mark Worthington (Nummer 33) überzeugte gegen Bonn nicht nur Brose-Trainer Fleming. Links Tibor Pleiß.

Brose Baskets starten dank des überragenden Australiers mit einem 80:78-Sieg in Bonn in die Playoffs. „Die Mannschaft hat viel Herz gezeigt“

BAMBERG Mit einem Paukenschlag starteten die Brose Baskets ins Playoff-Viertelfinale. Beim deutschen Vizemeister Telekom Baskets Bonn gewannen die Bamberger 80:78 (43:44) und führen in der Serie „best-of-five“ nun mit 1:0. Schon am Mittwoch (19.30 Uhr) können die Oberfranken mit einem weiteren Erfolg in der bereits ausverkauften JAKO Arena die Tür zum Halbfinale weit aufstoßen.

"Da muss die Halle brennen"

Deshalb fordert Manager Wolfgang Heyder: „Da muss die Halle brennen. Die Mannschaft hat vorgelegt. Nun sind die Fans gefordert.“ Beeindruckt war der Vater des Bamberger Basketball-Märchens mit insgesamt vier Titeln, wie charakterstark das Team in Bonn zwei schlimme Handicaps wegsteckte.

Ausgerechnet die beiden Topstars konnten nicht die erwarteten Impulse geben. Casey Jacobsen (4 Punkte) erzielte zwar einen wichtigen Dreier. Doch nach seiner vierwöchigen Verletzungspause fehlte ihm die notwendige Spielpraxis. Zum tragischen Helden avancierte die Bamberger Punktemaschine Predrag Suput, der zur Pause schon 16 von insgesamt 18 Zählern erzielt hatte.

Den technisch brillanten Serben bekamen die Bonner nie in den Griff. Dafür die kleinlichen Schiedsrichter: Nach zwei umstrittenen Fouls schickten sie ihn 13 Minuten vor dem Ende zum Duschen.

Kleinliche Referees bremsen Suput aus

Aber davon ließen sich die Brose Baskets nicht bremsen. In die Bresche sprang vor allem der erst Ende Februar verpflichtete Mark Worthington. Dem Australier gelangen 16 Punkte. Besonders wertvoll präsentierte sich der robuste „Aussie“ eine Minute vor der Schluss-Sirene. Zuerst blockte er den Ex-Bamberger Center Chris Ensminger unter dem eigenen Korb und im Gegenzug versenkte er eiskalt aus der Ecke einen Distanzwurf zum vorentscheidenden 79:78.

Worthington gestand später: „Nach dem Ausscheiden von Suput spürte ich, dass ich mehr Verantwortung übernehmen muss.“ Und Cheftrainer Chris Fleming jubelte: „Dieser Sieg ist verdammt wichtig. Meine Mannschaft hat viel Herz gezeigt und sich trotz eines Zehn-Punkte-Rückstandes Mitte des zweiten Viertels nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Ein Sonderlob von Fleming gab es für Mark Worthington. „Es war mit Abstand sein beste Leistung im Bamberger Trikot.“

Werner Haala

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