Aufsteigen - für "Eddy"

Fürths Fan-Liebling Schröck verspricht: Jungs wollen gegen Düsseldorf auch für den verstorbenen Ehrenpräsidenten Edgar Burkart siegen
| Matthias Hertlein
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„Ich hatte zu Eddy ein richtig gutes Verhältnis“: Publikumsliebling Stephan Schröck mit Edgar Burkart.
Wolfgang Zink „Ich hatte zu Eddy ein richtig gutes Verhältnis“: Publikumsliebling Stephan Schröck mit Edgar Burkart.

FÜRTH Am 10. Februar verstarb Greuther Fürths Ehrenpräsident Edgar Burkart im Alter von 66 Jahren, sein Geist aber schwebt weiter über dem Ronhof. Mehr denn je. „Mein größter Wunsch wäre, einmal mit dem Club zusammen in einer Liga, in der Bundesliga zu spielen.” Davon hatte Burkart stets geträumt. Diesen Traum wollen Verteidiger Stephan Schröck & Co. für „Eddy” heuer verwirklichen. „Wenn das klappt, bringe ich ihm persönlich das Aufstiegsgeschenk ans Grab auf dem Fürther Stadtfriedhof”, verspricht der 24-jährige Schröck mit leicht feuchten Augen. Burkart war schon zu Lebzeiten Kult im Ronhof, „Schröcki” ist der absolute Sympathieträger – das Thema Bundesliga wirkt da wie eine Klammer zwischen beiden.

 

"Ich habe für ihn Zigaretten besorgt, mit ihm Cola getrunken"


„Eddy hat es wirklich verdient, dass wir ihm diesen Traum erfüllen”, erklärt der für das finale Zweitliga-Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Fortuna Düsseldorf gelb-gesperrte Schröck. „Ich hatte zu Burkart ein richtig gutes Verhältnis. Mit ihm habe ich meinen ersten Vertrag beim Kleeblatt gemacht, ich habe für ihn Zigaretten besorgt, mit ihm Cola getrunken. Und wenn ich von allen auf die Mütze gekriegt hatte, war er für mich da, hat mir den Rücken gestärkt. Allein für ihn wäre es schon eine tolle Sache, wenn wir am Sonntag den Relegationsplatz und später den Aufstieg packen würden.” Ähnlich wie „Schröcki” denken auch die Fans in der Nordkurve. Bei jedem Pass, jedem Torschuss, jedem Kleeblatt-Treffer ist am Sonntag gegen die Fortuna ein Stück Burkart präsent.

 

"Wir brauchen am Sonntag nicht zu zaubern"


Dass den Ronhof-Buben im Hinspiel in Düsseldorf in der 90.Minute ein regulärer Treffer von Felix Klaus wegen angeblicher Abseitsstellung zum 1:1 aberkannt worden war, ist zumindest Schröck mittlerweile egal. „Unsere Motivation gegen Düsseldorf ist die Möglichkeit, noch Rang drei zu erreichen, da haben Revanchegelüste keinen Platz.” Ähnlich sieht es Manager Rachid Azzouzi: „Das Spiel in Düsseldorf spielt keine Rolle mehr. Wir brauchen am Sonntag nicht zu zaubern, wir müssen nur gewinnen – und davon bin ich überzeugt.” Selbstverständlich auch Trainer Mike Büskens: „Wir werden am Sonntag als lachener Dritter dastehen.” Keinen würd’s mehr freuen als „Eddy”.

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