1. FC Nürnberg: Vorsicht vor der Eintracht

Armin Reutershahn (49), Assistent von Coach Michael Oenning, warnt vor dem nächsten Club-Gegner. Er muss es wissen – er hat dort fünf Jahre unter Friedhelm Funkel gearbeitet.
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„Wir müssen das sehr ernst nehmen“: Armin Reutershahn.
bayernpress „Wir müssen das sehr ernst nehmen“: Armin Reutershahn.

Armin Reutershahn (49), Assistent von Coach Michael Oenning, warnt vor dem nächsten Club-Gegner. Er muss es wissen – er hat dort fünf Jahre unter Friedhelm Funkel gearbeitet.

NÜRNBERG Armin Reutershahn wird seinem Cheftrainer in dieser Woche sicherlich einiges an Arbeit abnehmen – zumindest an PR-Tätigkeit. Zudem dürfte der 49-Jährige für Michael Oenning ein paar Tipps parat haben, wie man am Samstag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt bestehen kann. „Für mich ist das ein besonderes Spiel“, gibt Nürnbergs neuer Co-Trainer zu.

Kein Wunder: Fünf Jahre war Reutershahn unter Friedhelm Funkel in Frankfurt als Assistent tätig. Er kennt die launische Diva vom Main, wie die SGE oft genannt wird, in- und auswendig. „Spieler wie Patrick Ochs, Ioannis Amanatidis oder Alexander Meier habe ich in den letzten fünf Jahren begleitet“, erinnert sich Reutershahn zurück. Für Sentimentalitäten freilich ist kein Platz im Tagesgeschäft Bundesliga: „Unser Ziel ist es, in Frankfurt zu gewinnen“, deckt sich Armins Plan mit dem von Boss Oenning. „Für 90 Minuten gibt es keine Freundschaft!“

Das 1:2 gegen Schalke 04, seinen ersten Bundesliga-Einsatz für den Club, hat Reutershahn abgearbeitet. „Die Stimmung im Stadion war grandios. Wir haben uns sehr gut präsentiert, allerdings waren wir in ein, zwei Szenen nicht abgeklärt genug“, analysiert er. „Schalke ist keine No-Name-Mannschaft. Wir haben ja nicht gegen Ahlen gespielt.“

Doch nun gegen die Hessen ist – vor allem nach nach dem überraschenden Auftaktsieg in Bremen – Vorsicht geboten. Reutershahn erwartet eine Eintracht-Elf, die nach dem 3:2-Sieg bei Werder vor Selbstvertrauen strotzt. „Was man so hört, hat die Eintracht dort verdient gewonnen. Die Euphorie wird also groß sein – und wir müssen das sehr ernst nehmen.“ Übersetzt ausgedrückt: Kompakt stehen, Fehler vermeiden, konzentriert, aber flott nach vorne spielen – und vor allem erfolgreicher im Abschluss sein als zuletzt gegen Magaths Kicker.

Bis gestern waren rund 40.000 Karten für die Commerzbank-Arena (Fassungsvermögen: 51.500 Zuschauer) verkauft. Beim letzten Bundesliga-Duell am 5.April 2008 saß Reutershahn noch auf der Eintracht-Bank. Damals siegte der Club 3:1 – nach Toren von Robert Vittek, Zvjezdan Misimovic und Angelos Charisteas. Vielleicht gelingt Oenning dank Armins Insiderwissen ein ähnlicher Coup!

Matthias Hertlein

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