Kein Fahrverbot: Nürnbergs Luft wird besser

Ein Bündel an Maßnahmen soll die Schadstoffbelastung reduzieren. Der Umweltzone in der City erteilten Referent Pluschke und Minister Söder eine Absage
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Zufrieden mit den Werten: Nürnbergs Umweltreferent Peter Pluschke (l.) und Bayerns Umweltminister Markus Söder an der Mess-Station.
Berny Meyer Zufrieden mit den Werten: Nürnbergs Umweltreferent Peter Pluschke (l.) und Bayerns Umweltminister Markus Söder an der Mess-Station.

Ein Bündel an Maßnahmen soll die Schadstoffbelastung reduzieren. Der Umweltzone in der City erteilten Referent Pluschke und Minister Söder eine Absage

NÜRNBERG Die Luft über Nürnberg wird besser. Wenn auch ganz langsam. Die Daten der Messstation an der Von-der-Tann-Straße zeigen, dass die Belastung mit dem gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid in den vergangenen drei Jahren um sechs Prozent sank.

Deshalb kommt der neue Luftreinhalteplan, den Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) am Freitag dem städtischen Umweltreferent Peter Pluschke (Grüne) übergab, auch ohne Umweltzonen und Fahrverbot für Stinker in der Innenstadt aus. Trotzdem wird beim Stickstoffdioxid weiterhin der Grenzwert überschritten. Deshalb fordert die EU vom Freistaat, dass die Werte bis 2014 eingehalten werden.

Moderne Brennwerttechnik und Fernwärme für Schweinau und St. Leonhard

Zusammen mit der Stadt Nürnberg hat Söders Umweltministerium nun ein Maßnahmenbündel geschnürt, mit dem Nürnbergs Luft bis 2014 gesunder werden soll. Zum einen ist das das Projekt „Green Logistik“: Waren für die Innenstadt sollen künftig mit einem Sammellaster, statt etwa in fünf Einzellieferungen angefahren werden. Zum anderen fielen durch die Verlegung des Containerbahnhof und des Zollamts in den Hafen etwa 400 Lkw-Fahrten pro Tag weg.

Und dann stößt Pluschke eine Initiative an, mit der die Umstellung von Heizungen in der St. Leonhard und Schweinau gefördert werden. Mit moderner Brennwerttechnik und Fernwärme-Einsatz könne die Schadstoffbelastung nachhaltig verringert werden.

Pluschke und Söder waren sich einig: Eine Umweltzone bringt wenig. Nur wenn die anderen Maßnahmen überhaupt nicht greifen, müsse man an die Einrichtung einer solchen denken. Etwa, wenn sich die Luftwerte bis Ende 2011 wieder verschlechtern. mir

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