Bezirk kassiert heuer 375 Millionen Euro!

Nürnberg zahlt als größter Abgabenzahler Mittelfrankens allein 131,7 Millionen
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Verteidigte die Erhöhung: Bezirkstags-Präsident Richard Bartsch (CSU)
AZ-Archiv Verteidigte die Erhöhung: Bezirkstags-Präsident Richard Bartsch (CSU)

NÜRNBERG/ANSBACH Der Bezirk Mittelfranken langt diesmal gewaltig hin! Von seinen fünf kreisfreien Städten und sieben Landkreisen kassiert er heuer eine Umlage von 375 Millionen Euro – das sind 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr!

Was bei den kommunalen Schatzmeistern für Unmut sorgte: Der Bezirk hatte den Hebesatz für die kommunalen Steuern von 20,4 auf 25,2 Prozent angehoben, um seinen Finanzbedarf zu decken.

Mit weitem Abstand größter Zahler ist die Stadt Nürnberg, die heuer 131,7 Millionen Euro aufbringen muss. Das sind 6,6 Millionen mehr als noch 2010. Und das zahlen die anderen: Fürth 27,4 Millionen, Erlangen 26,7 Millionen, Ansbach 9,5 Millionen und Schwabach 8,9 Millionen. Von den Landkreisen ist der Kreis Nürnberger Land mit 33,5 Millionen Euro größter Beitrags-Zahler.

Der Bezirk Mittelfranken bestreitet mit seinem Gesamt-Etat von heuer 673,9 Millionen Euro vor allem die Versorgung von 30.000 benachteiligten, behinderten oder kranken Menschen. Bezirkstags-Präsident Richard Bartsch (CSU) hat die Erhöhung verteidigt. Seine Argumentation: Weil die Berechnung der Umlage sich immer auf die Steuereinnahmen zwei Jahre zuvor bezieht, erreichen den Bezirk jetzt die Einnahme-Ausfälle wegen der Finanzkrise 2009. Außerdem habe die Staatsregierung auf dem Höhepunkt der Krise den Städten und Landkreisen mit viel Geld geholfen, nicht aber den Bezirken.

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