Wer von ihnen hat die Lotto-Oma erwürgt?

Ermittlungsrichter: Das Brüder-Paar verübte das brutale Verbrechen in der Rothenburger Straße gemeinsam. Er erließ Haftbefehl auch gegen den 16-jährigen Schüler. Beide äußern sich nicht
| Helmut Reister
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Am Karsamstag brutal ermordet: Frieda Hoose.
AZ-Archiv Am Karsamstag brutal ermordet: Frieda Hoose.

NÜRNBERG Der Mord an Lotto-Oma Frieda Hoose (†76) ist allem Anschein nach vollständig aufgeklärt! Nach Raschid C. (29) erließ der Ermittlungsrichter am Freitag auch gegen dessen kleinen Bruder (16) einen Haftbfehl. Auf weitere Komplizen gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft derzeit keine Hinweise.

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass die beiden aus Algerien stammenden Brüder das Verbrechen gemeinsam verübt haben. Weil sie sich in den Vernehmungen aber nur zu ihren Lebensumständen äußerten, nicht jedoch zu den Tatvorwürfen, ist ihre Rollenverteilung bei der Ermordung von Frieda Hoose unklar. Die Kripo schreibt dem mehrfach vorbestraften Raschid C. allerdings ein wesentlich größeres Gewaltpotenzial zu. Sein kleiner Bruder ist strafrechtlich bisher noch nicht aufgefallen. Anhand der Spuren, die von den Kriminaltechnikern im Lottoladen in der Rothenburger Straße gesichert werden konnten, ergibt sich folgender Verbrechensablauf: Frieda Hoose wurde in den frühen Morgenstunden des Karsamstags direkt hinter der Eingangstüre niedergeschlagen. Verletzt, womöglich auch bewusstlos, wurde sie dann in den hinteren Teil des Ladens geschleift, an den Füßen gefesselt und schließlich erwürgt. Die Täter erbeuteten 130 Stangen Zigaretten.

Wen die Ermittler für den eigentlichen Mörder halten, und was die Nachbarn der Killer in Gostenhof sagen, lesen Sie Ihrer AZ-Printausgabe am Wochenende 21./22.5.

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