Florian aus Iphofen: Meine Party-Nächte mit der Gsell

Das Model war ein enger Vertrauter der Nürnberger Chirurgen-Witwe – und ist jetzt schockiert über ihre jüngsten Exzesse. In der AZ berichtet Florian Stöhr exklusiv über den Kokain-Skandal von Köln
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Ihre Liebe war nur ein PR-Gag, urteilt Florian: Tatjana und Prinz Ferfried.
dpa Ihre Liebe war nur ein PR-Gag, urteilt Florian: Tatjana und Prinz Ferfried.

Das Model war ein enger Vertrauter der Nürnberger Chirurgen-Witwe – und ist jetzt schockiert über ihre jüngsten Exzesse. In der AZ berichtet Florian Stöhr exklusiv über den Kokain-Skandal von Köln

NÜRNBERG Das Drama um Tatjana Gsell – es will einfach kein Ende nehmen. Der jüngste Skandal: Zechprellerei nach einer Koks-Party im Kölner „Excelsior-Hotel Ernst“. Einer, der unfreiwillig dabei war und selbst ins Zwielicht geriet, packt jetzt aus! In der AZ berichtet Model Florian Stöhr aus Iphofen exklusiv über die wilde Nacht mit Tatjana – und warum ihre neu entflammte Liebe zu Prinz Ferfried nichts als ein PR-Gag ist.

Florian Stöhr, Fan von Schönheits-OPs und nach eigenen Angaben ewige 19 Jahre jung, lernte Tatjana 2005 im Wartezimmer eines plastischen Chirurgen in Nürnberg kennen. Schon damals saß Tatjana auf dem absteigenden Ast: Ihr Mann Franz Gsell, Schönheitschirurg aus Erlenstegen, war unter bis heute ungeklärten Umständen ums Leben gekommen, Tatjana mit seinem Ableben in Verbindung gebracht worden. Schließlich wurde sie wegen Versicherungsbetrugs verurteilt.

„Ich wollte ihr dabei helfen, ein neues Image aufzubauen“, sagt Stöhr, der Millionärssohn aus bestem Hause. „Sie sollte ihr Outfit ändern, sich für Charity-Projekte begeistern“. Aber Tatjana konnte nicht aus ihrer Haut: „Sie ist notorisch unpünktlich und unzuverlässig.“ Und pflegt – findet Stöhr – schlechten Umgang: „Die Beziehung zu Franz Gsell war keine wirkliche Liebe.“

Es ging der früheren Sprechstundenhilfe „um materielle Zuwendung“. Ihren Mann habe sie höchstens als „Vater-Ersatz“ geliebt. Unter diesem Aspekt sei auch die wieder entflammte Beziehung zu Ferfried von Hohenzollern zu betrachten – wenn überhaupt: „Es war von Anfang an ein PR-Gag“, so Stöhr.

Nachdem seine Bemühungen, die Gsell auf den rechten Weg zu bringen scheiterten, stürzte sie richtig ab: „In Berlin geriet sie in Halbwelt-Kreise“, sagt Stöhr. Kokain und teurer Schampus würden dort schon zum Frühstück konsumiert. Zudem habe sie den Überblick über ihre Finanzen verloren: „Wer sich über Monate in Präsidentensuiten von Luxus-Hotels einquartiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Geld ganz schnell weg ist.“

"Sie zogen eine Line Kokain nach der anderen"

Auch im Kölner Koks-Skandal spielte Tatjanas Hang zu luxuriösen Unterkünften und edlem Schaumwein eine nicht unwesentliche Rolle. Zuvor waren sich Stöhr und Gsell wieder näher gekommen: „Im Januar hatte sie mich über Facebook angeschrieben“, berichtet er. Schließlich verabredete man sich in Köln für eine Party. Stöhrs Haus- und Hofsender RTL war mit einem Kamerateam dabei. Anstatt, wie angekündigt, mit einer Freundin zu kommen, hatte Tatjana aber zwei Männer im Schlepptau. Stöhr kam mit seinem Freund und einer Bekannten.

Die Party war nicht der Hit, woraufhin das Sextett zurück ins Hotel fuhr. Dort hatten Stöhr und Gsell Luxus-Suiten angemietet – jeder für sich. Während Stöhr gleich ins Bett ging, feierte die Gsell mit ihrer Entourage weiter. Und klopfte zu später Stunde an Stöhrs Zimmertür: Er möge doch dazu kommen. Stöhr ließ sich überreden. Einen Stock tiefer sah es aus wie bei den Vandalen: „Überall standen Wagen mit Essen herum, Klamotten lagen verstreut. Tatjana und die beiden halbnackten Männer waren völlig von der Rolle. Einer bedrängte mich, doch auch eine Spur Koks zu ziehen.“ Die drei „zogen eine Line nach der anderen“, berichtet Florian schockiert. Das Trio habe einen Beutel mit „einer großen Menge“ der Droge auf dem Zimmer gehabt.

Da Stöhr mit Drogen „nichts zu tun haben“ will, verabschiedete er sich schnell und legte sich schlafen. Bis Stunden später das Telefon klingelte. Die Rezeption war dran. Tatjana Gsell habe fluchtartig das Hotel verlassen, ohne zu zahlen. Er, Stöhr, solle aufkommen, habe Gsell im Foyer gesagt.

Was er nicht tat. Nicht etwa, weil der Millionärssohn es sich nicht leisten konnte. Sondern weil er das Zimmer gar nicht angemietet hatte. Die Hotelleitung informierte die Polizei. Die kam und entdeckte auf dem Zimmer Reste von Kokain. Stöhr musste als Zeuge aussagen.

„Ich gebe jedem eine zweite Chance“, sagt Florian in Richtung Tatjana. Die habe sich aber seit dem Vorfall nicht mehr bei ihm gemeldet. Bei Partys habe man sich gesehen, aber nicht miteinander gesprochen. Was daran gelegen haben mag, dass Tatjana nicht ansprechbar war...

Die Gsell schwebt in anderen Sphären – der nächste Absturz ist garantiert.

Steffen Windschall

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