Ein Stadtteil feiert 100. Geburtstag

Im Jahr 1911 zogen die ersten MAN-Arbeiter in die Werkssiedlung in der Südstadt – Am 28. Mai steigt eine große Party in dem liebenswerten Viertel
| Michael Reiner
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Seit 100 Jahren ein schönes Stück Nürnberg: die Werderau.
Manu Meyer Seit 100 Jahren ein schönes Stück Nürnberg: die Werderau.

NÜRNBERG Er suchte Wohnraum für seine Arbeiter und Angestellten. Kleine Häuser und Wohnungen mit Gärten für die Werktätigen in der MAN-Fabrik – und einige Villen für die leitenden Mitarbeiter. Doch weil MAN-Generaldirektor Anton von Rieppel in Nürnberg nicht fündig wurde, beauftragte er seinen Mitarbeiter Johann Ludwig Werder mit dem Bau einer Siedlung. 1911 zogen die ersten MANler in das neue Viertel am westlichen Ufer des Ludwigskanals zwischen Gibitzenhof und Schweinau in der Südstadt.

Heuer feiert die nach ihrem Bauherren benannte Werderau ihren 100. Geburtstag. Der Bürgerverein begeht das Jubiläum am 28. Mai mit einem großen Stadtteilfest. Dort, wo einst die Lastkähne auf dem Kanal schipperten, rauscht heute zwar der Verkehr auf dem Frankenschnellweg. Doch die Siedlung, die nach den Plänen von Architekt Ludwig Ruff und seinem Sohn Franz errichtet wurde, hat ihren Charakter behalten: schmale Gassen, kleine Häuschen, schmucke Vorgärten, Grünflächen zwischen den Häuserreihen, ein Wirtshaus und ein Platz im Zentrum.

Dort, auf dem Volckamerplatz, steigt am 28. Mai um 14Uhr die große Geburtstagsparty. Gestaltet wird das Fest von den Vereinen, den Chören und Schulen aus dem Stadtteil. Auf einem Roten Sofa, das auf der Bühne steht, werden außerdem junge und alte Werderauer Geschichten aus und über ihren liebenswerten Stadtteil erzählen.

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