"Alex" fährt bis 2031 weiter auf der Strecke München-Prag
Das Eisenbahnunternehmen Länderbahn wird auch nach 2028 noch für mindestens drei Jahre die Bahnlinie von München bis an die tschechische Grenze betreiben. Nach Angaben der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das Unternehmen den Zuschlag für einen Übergangsvertrag erhalten, der die Verbindung von München nach Prag sicherstellt.
Dabei geht es auch um die viel genutzte Strecke von der Landeshauptstadt nach Regensburg. Die Länderbahn fährt dort bereits jetzt mit ihren Zügen unter dem Namen "Alex".
Hintergrund ist, dass Bayern und Tschechien derzeit den künftigen Betreiber der Bahnlinie München-Prag suchen. Die erste Ausschreibung war 2024 gescheitert, da nach Angaben der BEG kein wirtschaftlich akzeptables Angebot eingegangen war. Nun haben BEG und das tschechische Verkehrsministerium die Anforderungen für den Betrieb etwas gesenkt. Sie wollen den Auftrag für fünfzehn Jahre von Ende 2031 bis Ende 2046 vergeben.
Vertrag überbrückt die Zeit bis zur neuen Hauptvereinbarung
Da der aktuelle Vertrag mit der Länderbahn im Dezember 2028 ausläuft, soll in beiden Ländern mit Übergangsverträgen der Zeitraum bis 2031 überbrückt werden. Für den bayerischen Abschnitt bleiben nun in dieser Zeit weiter die "Alex"-Züge im Einsatz und bedienen die Strecke von München über Regensburg und Schwandorf nach Furth im Wald. Ergänzend gibt es auch eine Linie von München nach Hof in Oberfranken.
Nach Angaben der Länderbahn hat das tschechische Verkehrsministerium bereits die weiterführende Strecke von Furth bis nach Prag vergeben. Die beiden beauftragten Unternehmen führten nun Gespräche über die Kooperation auf der gesamten Strecke von München in die tschechische Hauptstadt.
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