Alba sucht nach Würzburg-Sieg noch Rhythmus

Im Pokal-Achtelfinale muss sich Alba lange mühen. Neuzugang Marcus Eriksson deutet bereits seine Klasse an. Doch zwei Verletzte trüben den Auftakt. Jetzt geht es in Bundesliga und Euroleague los.
| dpa
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Ein Basketball geht in den Korb. Foto: Lukas Schulze/Archivbild
dpa Ein Basketball geht in den Korb. Foto: Lukas Schulze/Archivbild

Berlin - Neuzugang Marcus Eriksson avancierte gleich zum Topscorer - doch der Saisonstart war insgesamt noch etwas holprig. Die Basketballer von Alba Berlin mussten sich den 92:81-Heimsieg im Pokal-Achtelfinale hart erkämpft werden. "Wir mussten uns echt strecken. Man sieht, wie lange der Weg zu einem homogenen Team wird", sagte Manager Marco Baldi. Denn im Berliner Spiel lief es noch nicht rund. In zu vielen Situationen fehlte noch die Feinabstimmung.

"Trainieren, wie wir zuletzt, ist das eine, aber den Spielrhythmus zu finden, etwas ganz anderes", sagte Trainer Aito Garcia Reneses. Besonders bei den Rebounds hatten die Berliner Probleme. "Da gab es viele sehr weite. Und wir standen dann einfach nicht gut", gestand Forward Luke Sikma.

Deshalb war die Erleichterung nach dem Erfolg umso größer. "Man war relativ unvorbereitet und es ging gleich um alles. Und man konnte eigentlich nur schlecht aussehen. Deshalb bin ich froh, dass wir einen Fehlstart vermieden haben", sagte Baldi.

Den Sieg hatten die Berliner auch Neuzugang Eriksson zu verdanken, der mit 19 Punkten bester Werfer war. "Das erste Heimspiel ist immer etwas besonderes. Und wenn die Mannschaft gewonnen hat, fühle auch ich mich gut", sagte der Schwede bescheiden.

Dabei zeigte sich der ausgewiesene Distanzschütze im Angriff überraschend variabel. "Es ist falsch, ihn nur auf einen Dreier-Schützen zu reduzieren, auch wenn das natürlich seine allererste Qualität ist. Er macht auch mehr", lobte Baldi: "Wenn er eine Vielseitigkeit entwickelt, wird er für uns besonders wertvoll."

Schmerzhaft war für Alba das Fehlen der verletzten Leistungsträger Peyton Siva (Wadenprobleme) und Johannes Thiemann (Leistenprobleme). "Das stört vor allem in der Aufbauphase. Denn wenn wir da zu viel improvisieren müssen, ist das nicht gut", meinte Baldi.

Und das Duo droht auch in den nächsten Spielen auszufallen. Am Mittwoch geht es in der Basketball-Bundesliga gegen Rasta Vechta (20.30 Uhr) weiter, am Freitag startet gegen Zenit St. Petersburg die Euroleague-Saison (20.00 Uhr).

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