Aktuelle politische Themen beim Erlanger Poetenfest

Seit fast 40 Jahren findet Ende August das Erlanger Poetenfest statt. Das Literaturfest gibt damit den Auftakt zum deutschen Bücherherbst. Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr die Erderwärmung, Wohnen als soziale Frage und die Verrohung von Sprache und Gesellschaft.
| dpa
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Erlangen (dpa/lby) - Zum Poetenfest erwartet die Stadt Erlangen heuer rund 12 000 Besucher. Mit fast 100 Veranstaltungen und über 100 Autoren zählt das am Donnerstag startende viertägige Literaturfestival zu den größten im deutschsprachigen Raum. Die Lesungen, Ausstellungen und Konzerte finden an 15 Orten statt, unter anderem im Markgrafentheater und im Schlossgarten. Zahlreiche Neuerscheinungen werden dabei erstmals vor Publikum vorgestellt und anschließend mit Literaturkritikern diskutiert.

Schwerpunkte des 1980 gegründeten Poetenfests seien in diesem Jahr Klima- und Umweltthemen, Wohnen als soziale Frage und die vielfach beobachtete Verrohung von Sprache und Gesellschaft, sagte der Organisator und Leiter des Festivals, Bodo Birk. Podiumsdiskussionen mit Autoren widmen sich unter anderem der deutsch-deutschen Wiedervereinigung ("Das dreißigste Jahr - Deutschlands Osten und seine Entwicklung") und der Gefahr eines neuen Rüstungswettlaufs ("Das aktuelle Podium: Neue Waffen für die Welt!"). Außerdem wird die Arbeit von Übersetzern durch den mit 5000 Euro dotierten "Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung" geehrt.

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