Agrarverbände fordern Drosselung der Milchproduktion

Nürnberg (dpa/lby) - Naturschutz- und Agrarverbände in Bayern fordern, die Milchproduktion zum Schutz bäuerlicher Betriebe EU-weit zu verringern. Durch die Corona-Pandemie befürchteten die Milchviehhalter einen Preisverfall, erklärten der Bund Naturschutz (BN), die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
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Michaela Kaniber (CSU), Agrarministerin von Bayern, gibt ein Pressestatement. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild
dpa Michaela Kaniber (CSU), Agrarministerin von Bayern, gibt ein Pressestatement. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild

Nürnberg (dpa/lby) - Naturschutz- und Agrarverbände in Bayern fordern, die Milchproduktion zum Schutz bäuerlicher Betriebe EU-weit zu verringern. Durch die Corona-Pandemie befürchteten die Milchviehhalter einen Preisverfall, erklärten der Bund Naturschutz (BN), die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die Verbände kritisieren Pläne, der Milchindustrie Steuergelder für die Einlagerung von Milchüberschüssen zu geben. Stattdessen fordern sie Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) auf, sich auf EU-Ebene für Milchmengenreduktion zu Gunsten bäuerlicher Betriebe einzusetzen. Manfred Gilch, der Landesvorsitzende des BDM in Bayern, sagte: "Volkswirtschaftlich gesehen ist es doch mehr als dumm, Produkte zu erzeugen, für die keine Nachfrage besteht, dabei wertvolle Ressourcen zu verschwenden, um die nicht benötigten Produkte dann bezuschusst mit Steuergeldern einzulagern."

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