Ärzte fordern finanzielle Hilfen

München (dpa/lby) - Bayerns Fachärzte fordern wegen der Corona-Krise finanzielle Hilfen für die Praxen und die Mitarbeiter. Die Ärzte und die Praxishelfer hätten in den vergangenen Wochen ohne geeignete Schutzausrüstung behandeln müssen oder diese "zu teils horrenden Preisen" selbst beschaffen müssen, erklärte die Allianz fachärztlicher Berufsverbände am Montag in München.
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Eine Ärztin hält am in einer Arztpraxis ein Stethoskop in den Händen. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild
dpa Eine Ärztin hält am in einer Arztpraxis ein Stethoskop in den Händen. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Bayerns Fachärzte fordern wegen der Corona-Krise finanzielle Hilfen für die Praxen und die Mitarbeiter. Die Ärzte und die Praxishelfer hätten in den vergangenen Wochen ohne geeignete Schutzausrüstung behandeln müssen oder diese "zu teils horrenden Preisen" selbst beschaffen müssen, erklärte die Allianz fachärztlicher Berufsverbände am Montag in München. "Dabei wäre es Aufgabe des Staates gewesen, Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen."

Es stelle sich jetzt die Frage, wer für die bereits gekaufte Schutzausrüstung die Kosten trage. Zudem sei offen, wer "zukünftig die Kosten für die exorbitant gestiegenen Hygiene- und weiteren Schutzmaßnahmen" übernehme.

Die Ärzte verlangen für sich und ihre medizinischen Fachangestellten (MFA) "die gleiche Wertschätzung, die die Mitarbeiter in Kliniken und Pflegeeinrichtungen erhalten haben". Deswegen verlangen sie auch staatliche Einmalzahlungen für die MFA. Die Praxen hätten in der Pandemie 86 Prozent der Corona-Patienten ambulant behandelt und die Regelversorgung der Bevölkerung unter schwierigsten Bedingungen sichergestellt.

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