Ärger um Vollsperrung am Tegernsee: Jetzt gibt es Hoffnung für die lokale Gastronomie

Die Vollsperrung der B307 am Leeberg südlich des Ostkerns der Stadt Tegernsee könnte früher enden als ursprünglich geplant. Wie die Verantwortlichen des staatlichen Bauamts Rosenheim der AZ am Dienstag mitteilten, verlaufen die Bauarbeiten planmäßig. Die Asphaltierung der Hauptfahrbahn wurde bereits am Montag abgeschlossen.
Derzeit werden demnach noch Restarbeiten an Schachtdeckeln durchgeführt. Außerdem stehen Markierungsarbeiten sowie Arbeiten in den Nebenflächen an. Wenn das Wetter mitspielt, sollte der gesperrte Abschnitt bereits am Mittwochabend (3. Juni) wieder für den Verkehr freigegeben werden können, hieß es vom Bauamt.

Die Vollsperrung hatte in den Pfingstferien für Diskussionen gesorgt. Die B307 gilt als wichtige Verkehrsverbindung auf der Ostseite des Tegernsees. Für die Sanierungsarbeiten musste der Verkehr über die B318, die westliche Seeseite umgeleitet werden. Grund für die Baumaßnahme waren starke Fahrbahnschäden. Auf rund 670 Metern wurde die Fahrbahndecke nun erneuert.
Gastronom befürchtet Umsatzeinbußen

Vor allem auf Touristen angewiesene Betriebe hatten die Sperrung in den Ferien kritisch gesehen. Leeberghof-Gastronom Johannes Rabl, der auch das Forsthaus Valepp mit Manuel Neuer betreibt, hatte der AZ erzählt, er befürchte deutliche Umsatzeinbußen. Für die Ferienzeit sprach aber, dass in dieser Zeit sowohl keine Schulbusse, als auch geringere Pendelverkehr zu erwarten war.
Ursprünglich sollten die Arbeiten bis zum 5. Juni dauern. Bereits vor Beginn der Maßnahme hatte das staatliche Bauamt jedoch die Hoffnung geäußert, die Sperrung bei reibungslosem Verlauf und günstiger Witterung möglicherweise schon am 3. Juni aufheben zu können. Genau dieses Szenario scheint nun einzutreten.