Ärger mit der Polizei nach vermeintlichem Überfall

Dettelbach (dpa/lby) - Nach einem angeblichen Überfall hat das vermeintliche Opfer in Unterfranken selbst Ärger mit der Polizei bekommen. Der 21 Jahre alte Rollerfahrer rief nach Angaben der Polizei von Sonntag bei den Beamten an, weil er von mehreren Personen überfallen worden sei, die ihm den Zündschlüssel seines Motorrollers abgenommen hätten.
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Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild
dpa Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Dettelbach (dpa/lby) - Nach einem angeblichen Überfall hat das vermeintliche Opfer in Unterfranken selbst Ärger mit der Polizei bekommen. Der 21 Jahre alte Rollerfahrer rief nach Angaben der Polizei von Sonntag bei den Beamten an, weil er von mehreren Personen überfallen worden sei, die ihm den Zündschlüssel seines Motorrollers abgenommen hätten.

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der junge Mann in Dettelbach (Landkreis Kitzingen) nach Angaben von Anwohnern betrunken mehrmals ohne Helm und mit quietschenden Reifen hin und her gefahren und schließlich umgekippt sei. Einer der Anwohner nahm dem Rollerfahrer am Samstagabend daraufhin den Schlüssel ab.

Der 21-Jährige schob den Roller nach Hause und holte ein Brecheisen. Unter Vorhalt des Brecheisens forderte er seinen Schlüssel zurück. Laut Polizei besaß der Mann keine Fahrerlaubnis für den Roller. Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter Alkoholeinfluss und Bedrohung verantworten.

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