Absturz von Testflugzeug mit Siemens-Elektroantrieb

Der Absturz eines Testflugzeugs mit Siemens-Elektroantrieb vor zehn Monaten in Ungarn ging auf einen Pilotenfehler zurück. Dies gab der Hersteller des Flugzeugs, das ungarische Unternehmen Magnus Aircraft, am Montag nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen bekannt.
| dpa
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Pecs - Der Absturz eines Testflugzeugs mit Siemens-Elektroantrieb vor zehn Monaten in Ungarn ging auf einen Pilotenfehler zurück. Dies gab der Hersteller des Flugzeugs, das ungarische Unternehmen Magnus Aircraft, am Montag nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen bekannt. Die zweisitzige Maschine vom Typ Magnus eFusion war am 31. Mai 2018 auf dem Flughafen Pogany im Süden des Landes bei Pecs abgestürzt. Der Pilot und ein an Bord befindlicher Techniker kamen dabei ums Leben.

"Nach Vorlage aller Flugdaten, Untersuchungsergebnisse und Analysen war der Absturz des Luftfahrzeugs Folge eines Absackens wegen einer zu eng gezogenen Rechtskurve", hieß es in der Mitteilung des Unternehmens. "Dieses Manöver war bedingt durch einen Steuerungsfehler des Piloten." Ein technisches Versagen der Maschine sei auszuschließen.

Der polizeiliche Abschlussbericht, der diese Schlussfolgerungen enthielt, war dem Unternehmen Ende November zugestellt worden. Mit der Veröffentlichung habe man bis zum Verstreichen sämtlicher Einspruchsfristen gewartet, sagte ein Magnus-Sprecher am Montagabend der Nachrichtenagentur MTI.

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