A8: Lastwagen mit Schweine- und Rinderhälften stürzt um

Bei einem Unfall auf der A8 ist ein Lastwagen mit Schweinehälften umgekippt. Ein Veterinär ist im Einsatz, um zu prüfen, ob die Fracht noch verwendet werden kann.
| AZ/dpa
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Bei einem Unfall am Donnerstag ist ein Lastwagen mit Schweinehälften umgestürzt.
Thomas Gaulke 2 Bei einem Unfall am Donnerstag ist ein Lastwagen mit Schweinehälften umgestürzt.
Bei einem Unfall am Donnerstag ist ein Lastwagen mit Schweinehälften umgestürzt.
Thomas Gaulke 2 Bei einem Unfall am Donnerstag ist ein Lastwagen mit Schweinehälften umgestürzt.

Weyarn - Ein mit Schweine- und Rinderhälften beladener Lastwagen ist am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 8 bei Weyarn (Landkreis Miesbach) umgestürzt. Der 40-Tonner war in Richtung Salzburg unterwegs, als er auf Höhe des Seehamer Sees plötzlich rechts die Böschung hinauf fuhr und dann nach links umstürzte.

Die Ladung - mehrere Tonnen Schweine- und Rinderfleisch - wurde von einem Veterinär überprüft. "Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden - vielleicht ist die Ware noch zu retten", sagte ein Polizeisprecher. Der Behälter wurde solange kalt gehalten bis die Ware auf einen Ersatz-Lastwagen umgeladen werden konnte. Der 35 Jahre alte Fahrer der Spedition überstand den Unfall unverletzt. Er war offenbar übermüdet und hatte die Ruhezeiten nicht eingehalten.

Die Ermittler hatten zuerst von Rinderhälften als Ladung gesprochen, danach war die Rede von Schweinefleisch - später korrigierten sie ihre Angaben auf beide Fleischsorten. Einsatzkräfte hätten zunächst nur Rinderfleisch gesehen, sagte ein Sprecher. Außerdem seien die Papiere für die Ware überwiegend auf Italienisch gewesen und stellten die Beamten vor Übersetzungsprobleme.

Bergungsarbeiten verursachen 10km langen Stau

Das Umladen der 300 Schweine- und Rinderhälften dauerte bis 19 Uhr an. Die anschließenden Bergungsarbeiten des umgestürtzten LKW dauerten bis 21 Uhr, dadurch bildete sich im abendlichen Berufs-Heimreiseverkehr ein Rückstau von 10 km Länge.

Der 35-jährige LKW-Fahrer wurde im Laufe des Nachmittages nach Abschluss der polizeilichen Vernehmung mittels Dolmetscher entlassen. Er musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft  für die zu erwartende Geldstrafe eine Sicherheitsleistung in Höhe von gut zwei Monatsgehältern leisten.

 

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