85-Jährige aus Freising gibt Betrügern Goldbarren in sechsstelligem Wert

Betrüger bringen eine Rentnerin in Freising dazu, Goldbarren im Wert von mehr als 100.000 Euro auszuhändigen. Erst Tage später fliegt die Täuschung auf.
AZ/dpa |
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Eine 85-Jährige aus Freising hat Goldbarren im Wert von mehr als 100.000 Euro an einen falschen Polizeibeamten übergeben. (Symbolbild)
Eine 85-Jährige aus Freising hat Goldbarren im Wert von mehr als 100.000 Euro an einen falschen Polizeibeamten übergeben. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Eine 85-Jährige hat in Freising Goldbarren im Wert von mehr als 100.000 Euro an Betrüger übergeben. Die Täter hatten der Rentnerin nach Angaben der Polizei erzählt, das Gold müsse auf seine Echtheit überprüft werden.

Die bislang unbekannten Täter behaupteten demnach, ein Bankmitarbeiter habe möglicherweise gefälschte Goldbarren an Kunden ausgegeben. Deshalb müsse auch das Gold der 85-Jährigen kontrolliert werden.

Betrüger vereinbaren Übergabe

Am Freitagvormittag übergab die Rentnerin ihre Goldbarren an einen Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Für Montagmorgen vereinbarten die Betrüger nach Polizeiangaben ein Treffen vor einer Sparkasse, bei dem die Frau das vermeintlich überprüfte Gold zurückerhalten sollte.

Dort stellte sich der Betrug schließlich heraus. Der angebliche Bankmitarbeiter war dem Geldinstitut nicht bekannt. Auch die angekündigten Polizeibeamten erschienen nicht. Daraufhin wandte sich die 85-Jährige an die echte Polizei.

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