Weil sie beim Gebet störten: Mann (74) stößt Kindern die Köpfe zusammen

In einer Kirche in Sonthofen eskaliert ein Streit zwischen einem älteren Betenden und zwei Kindern. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Körperverletzung.
AZ/dpa |
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Die Polizeiinspektion Sonthofen ermittelt wegen eines Angriffs auf Kinder in einer Kirche. (Symbolbild)
Die Polizeiinspektion Sonthofen ermittelt wegen eines Angriffs auf Kinder in einer Kirche. (Symbolbild) © Soeren Stache/dpa
Sonthofen

Ein 74-Jähriger hat in einer Kirche in Sonthofen im Landkreis Oberallgäu zwei Kinder verletzt. Nach Angaben der Polizei sollen ein 13-Jähriger und sein 11-jähriger Begleiter während des Gebets lautstark herumgealbert haben. Der 74-Jährige habe sich daraufhin genötigt gesehen, die Kinder zur Ruhe zu bringen, und dabei deren Köpfe gegeneinandergestoßen. Beide hätten danach über Schmerzen am Kopf geklagt. Die Polizeiinspektion Sonthofen ermittelt nun wegen Körperverletzung sowie Störung der Religionsausübung.

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5 Kommentare
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  • Bongo am 08.11.2025 21:41 Uhr / Bewertung:

    Mein Freund, der Sepp und ich haben als Kinder auch einmal in einem Rorateamt, das immer morgens vor der Schule stattfand, gelacht und herum gealbert. Eine alte Frau, die im Pfarrhof wohnte,hat das dem Pfarrer „gesteckt“, was zur Folge hatte, dass dieser wutentbrannt in die erste Schulstunde kam, seinen Hansi (das war der Name für seinen Haselnußstecken) aus seiner Soutane holte und uns über sein Knie „überlegte“. Das war die Bezeichnung für kräftige Schläge mit dem Hansi auf den Hintern. Das hat gewirkt und zuhause trauten wir uns das nicht zu erzählen, sonst hätte es hier womöglich auch noch „Eine“ gegeben. Das waren die Erziehungsmethoden so in den 50er Jahren. Schön, war das nicht und auch nicht richtig, aber geschadet hat uns auch nicht. Wir haben jedenfalls gelernt, was man darf und was nicht. Dass diese Zeit vorbei ist, ist natürlich richtig. Aber heute ist das totale Gegenteil der Fall und die Kinder wissen in vielen Fällen nicht mehr, was sie dürfen und was nicht.

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  • Bongo am 08.11.2025 20:16 Uhr / Bewertung:

    Antwort an den wahren Tscharlie:
    „Vernünftig mit Kindern reden geht wohl nicht“. Dazu sind heutzutage offensichtlich immer mehr Eltern nicht mehr in der Lage. Und als wir Fremder traut man sich schon längst nicht mehr, Kinder zurecht zu weisen. Sollten es gar Kinder mit Migrationshintergrund sein, würde man doch sofort als Rassist hingestellt.

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  • Der wahre tscharlie am 08.11.2025 19:24 Uhr / Bewertung:

    Ah, die "Schwarze Pädagogik" gibts immer noch.
    Vernünftig mit Kindern reden geht wohl nicht. Dafür aber mit Gewalt.

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