7:3 in Ingolstadt: München zieht ins DEL-Halbfinale ein

Erneutes Tor-Spektakel im Bayern-Derby der Deutschen Eishockey Liga. Nach Führungswechseln sorgt der Sololauf eines Nationalspielers für die Entscheidung.
von  dpa
Tobias Rieder entscheidet mit dem EHC Red Bull München die Serie gegen Ingolstadt. (Archivbild)
Tobias Rieder entscheidet mit dem EHC Red Bull München die Serie gegen Ingolstadt. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

Der EHC Red Bull München hat das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga erreicht. Im sechsten Match gewann das Team von Trainer Oliver David beim ERC Ingolstadt mit 7:3 (1:2, 3:1, 3:0) und entschied die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 für sich. Im Halbfinale warten ab Mittwoch die Kölner Haie oder die Adler Mannheim. Für Ingolstadt ist die Saison damit beendet.

In einem einmal mehr torreichen Bayern-Derby gab es in den ersten beiden Dritteln einen ständigen Führungswechsel. Auf das 4:3 durch Münchens Chris DeSousa (32. Minute) hatten die Gastgeber allerdings keine passende Antwort mehr.

Torjäger Rieder mit Sololauf

Mit einem überragenden Sololauf sorgte Nationalspieler Tobias Rieder (48.) für die Entscheidung. Für den Routinier war es der sechste Treffer in den Playoffs - das ist Liga-Bestwert. Alberts Smits (55.) und erneut DeSousa (58.) erhöhten in der Schlussphase noch auf 7:3.

Zuvor hatten sich neben den Münchnern auch die Kölner Haie (4:0 gegen Schwenningen) sowie die Adler Mannheim (4:1 gegen Bremerhaven) für die Runde der besten Vier qualifizieren können.

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