55 Infizierte: Corona-Ausbruch in Straubinger Gefängnis

Es wird befürchtet, dass noch weitere Fälle hinzukommen könnten. Es ist nicht der erste Corona-Ausbruch in dieser Haftanstalt.
| AZ/dpa
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Die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Straubing. (Archivbild)
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Straubing. (Archivbild) © Armin Weigel/dpa

Straubing - Im Straubinger Gefängnis hat es einen Corona-Ausbruch mit mindestens 55 Infizierten gegeben. "Bisher haben die Insassen noch keine schwerwiegenden Symptome", sagte Anstaltsleiter Hans Amannsberger am Donnerstag. Weitere Infizierte könnten noch hinzukommen, denn die Ergebnisse der am Mittwoch durchgeführten Reihentestung waren zunächst noch unbekannt. Von den infizierten Gefangenen sei knapp die Hälfte vollständig geimpft, berichtete Amannsberger. Die Betroffenen seien isoliert und in Quarantäne. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk über den Ausbruch berichtet.

Es ist nicht der erste Corona-Vorfall in der Straubinger Justizvollzugsanstalt. In der niederbayerischen JVA sitzen rund 700 Männer ein, schon im April dieses Jahres hatten sich 48 Menschen dort infiziert. Auch in anderen bayerischen Gefängnissen tritt Corona immer wieder auf. 

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"Um den Gefangenen ausreichend Schutz zu bieten, fordern wir Grüne eine erweiterte Testplicht für alle Beschäftigten mit direktem Gefangenenkontakt – also auch für bereits geimpfte Mitarbeiter, wie es im medizinischen Bereich bereits Vorschrift ist", betonte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Stephanie Schuhknecht. Ideal wären zwei verpflichtende PCR-Tests pro Woche. 

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