50-Jähriger bei Gondel-Absturz in Hessen getötet

Unter den drei Todesopfern des Unfalls einer Wartungsgondel an einem Sendemast in Nordhessen ist auch ein Mann aus Bayern. Es handele sich um einen 50-Jährigen aus dem niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, wie die Polizei mitteilte.
dpa |
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Eschwege/Freyung - Unter den drei Todesopfern des Unfalls einer Wartungsgondel an einem Sendemast in Nordhessen ist auch ein Mann aus Bayern. Es handele sich um einen 50-Jährigen aus dem niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, wie die Polizei mitteilte. Der Mann hatte am Dienstag zusammen mit zwei weiteren getöteten Arbeitern für ein Berliner Unternehmen an der Anlage in der Nähe von Eschwege gearbeitet.

Auf einem Masten des Senders "Hoher Meißner" 30 Kilometer südöstlich von Kassel sollten die Männer eine neue Antenne montieren. Doch auf dem Weg nach oben stürzte die Gondel mit den drei Insassen ab. Laut Polizei war dazu ein Stahlseil vom Boden diagonal zum Mast gespannt worden. Wie in einer Seilbahn sollte die Gondel daran empor gleiten. Nach vorläufigen Ermittlungen kam es in einer Höhe von 50 Metern zu Komplikationen. Es gebe Hinweise auf einen technischen Defekt im Bereich der Seilwinde, sagte ein Polizeisprecher. Die Gondel habe zunächst freischwingend am Seil gehangen und sei dann zu Boden gestürzt.

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