40 Menschen wegen illegaler Autorennen verurteilt

München (dpa/lby) - Bayerische Gerichte haben im vergangenen Jahr 40 Menschen wegen der Teilnahme an illegalen Autorennen verurteilt. Das teilte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) am Mittwoch bei der Vorstellung der bayerischen Strafverfolgungsstatistik in München mit.
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Justizminister Georg Eisenreich. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Justizminister Georg Eisenreich. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bayerische Gerichte haben im vergangenen Jahr 40 Menschen wegen der Teilnahme an illegalen Autorennen verurteilt. Das teilte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) am Mittwoch bei der Vorstellung der bayerischen Strafverfolgungsstatistik in München mit. Am 13. Oktober 2017 wurde der Paragraf 315d des Strafgesetzbuches eingeführt, der "verbotene Kraftfahrzeugrennen" unter Strafe stellt. Dass es schon im Jahr danach in Bayern 40 Verurteilte gibt, zeige, "wie wichtig es war, dass der Bundesgesetzgeber auf unsere Bestrebungen hin die bloße Beteiligung an einem illegalen Autorennen unter Strafe gestellt hat", sagte Eisenreich. Welche Strafen die 40 Verurteilten bekommen haben, konnte er zunächst nicht sagen.

2018 wurden insgesamt 116 365 Menschen in Bayern rechtskräftig verurteilt. Das ist ein leichter Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zu 2017. Einen signifikanten Anstieg gab es im Bereich der Sexualdelikte: 135 Menschen wurden wegen Vergewaltigung verurteilt - ein Anstieg von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach Angaben Eisenreichs ist das vor allem auf die Verschärfung des Sexualstrafrechtes zurückzuführen. Stichwort: "Nein heißt Nein."

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