3000 Bäume müssen weg – Bahn sperrt Strecke in Unterfranken

Zwischen Gemünden und Bad Kissingen fahren im Herbst zeitweise Busse statt Züge. Grund sind umfangreiche Fällarbeiten – rund 3000 Bäume müssen für mehr Sicherheit weichen.
von  dpa
Umgestürzte Bäume verursachen auf Bahngleisen oft Probleme. (Symbolbild)
Umgestürzte Bäume verursachen auf Bahngleisen oft Probleme. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

Weil etwa 3000 Bäume gefällt und unzählige Büsche geschnitten werden müssen, wird die Bahnstrecke zwischen Gemünden am Main und Bad Kissingen im Herbst fast zwei Monate gesperrt. Für die Reisenden in Unterfranken soll nach Angaben der Deutschen Bahn ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden.

Betroffen ist zum einen die Regionalbahn 50 der Erfurter Bahn. Vom 1. Oktober bis zum 26. November fahren die Busse im Zweistundentakt auf der Strecke, werktags teils auch im Stundentakt. Für den Schulverkehr sind zusätzliche Busse eingeplant.

Auch die Strecke Bad Kissingen-Ebenhausen (RE57/DB Regio) soll zeitweise gesperrt werden – vom 23. Oktober bis 26. November. Ersatzweise fahren auch hier Busse. 

Sicher bei Sturm unterwegs

Die Arbeiten starten nach Angaben der Bahn am 1. September, ein großer Teil davon findet im laufenden Betrieb statt, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Ziel sei es, die Strecke bis zum 31. Dezember sturmsicherer zu machen. 

Die Vegetationsarbeiten seien auch wegen Hanglagen aufwendig. Gut 50.000 Kubikmeter Holz und Vegetation sollen entfernt werden. Ohne derartige Arbeiten könnte der Zugverkehr behindert werden, etwa durch das Verdecken von Signalen.

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