26-Jähriger soll Vater getötet haben

Reischach (dpa/lby) - Nach dem gewaltsamen Tod eines 64-Jährigen im oberbayerischen Reischach (Landkreis Altötting) hat die Staatsanwaltschaft für den tatverdächtigen Sohn eine Unterbringung in der Psychiatrie beantragt. Der 26-Jährige sei zuvor psychiatrisch begutachtet worden, sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Stefan Sonntag, am Freitag.
| dpa
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Reischach (dpa/lby) - Nach dem gewaltsamen Tod eines 64-Jährigen im oberbayerischen Reischach (Landkreis Altötting) hat die Staatsanwaltschaft für den tatverdächtigen Sohn eine Unterbringung in der Psychiatrie beantragt. Der 26-Jährige sei zuvor psychiatrisch begutachtet worden, sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Stefan Sonntag, am Freitag. "Es läuft auf eine Unterbringung in einer Fachklinik hinaus, weil es deutliche Anzeichen für psychische Auffälligkeiten gibt."

Die Beamten waren am frühen Donnerstagmorgen per Notruf alarmiert worden, dass es in einem Einfamilienhaus ein Gewaltdelikt gegeben habe. Als die Polizei am Tatort eintraf, war der Sohn bereits auf der Flucht. Für den Vater kam jede Hilfe zu spät, die Mutter wurde leicht verletzt. Der 26-Jährige konnte wenig später in einem nahe gelegenen Waldstück festgenommen werden. Er hatte sich bei der Flucht selbst erhebliche Verletzungen zugefügt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er von der Polizei bewacht wurde.

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