26-Jähriger nach Drohanrufen an Schule in Hof ermittelt

Mehr als 1.200 Schüler waren betroffen: Nach falschen Alarmen und Drohungen an einer Hofer Realschule gibt es nun einen Tatverdächtigen. Welche Konsequenzen ihm drohen.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Der 26-Jährige muss sich nun insbesondere wegen der Drohanrufe im Zusammenhang mit der Hofer Realschule strafrechtlich verantworten. (Symbolbild)
Der 26-Jährige muss sich nun insbesondere wegen der Drohanrufe im Zusammenhang mit der Hofer Realschule strafrechtlich verantworten. (Symbolbild) © Daniel Vogl/dpa
Hof

Nach den Drohanrufen an einer Realschule in Hof haben Ermittler einen Tatverdächtigen ausfindig gemacht. Es handelt sich um einen 26-Jährigen aus Niedersachsen, wie die Staatsanwaltschaft Hof und das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilten. Bei ihm stellten Beamte am 22. September Kommunikationsgeräte und Datenträger sicher.

Im Juni hatte ein zunächst Unbekannter der Polizei eine Gewalttat mit mehreren Verletzten an der Realschule gemeldet. Die Meldung erwies sich als Täuschung, es gab weder Verletzte noch eine Gewalttat. Die Polizei durchsuchte die Realschule und das dortige Gymnasium. Über 1.200 Schüler waren den Angaben zufolge betroffen. Bis zum 21. Juni folgten laut Polizei und Staatsanwaltschaft weitere Anrufe bei der Polizeiinspektion und im Schulsekretariat, in denen der Anrufer mehrfach mit Sprengstoffanschlägen drohte. 

Ende Juni kamen die Ermittler durch eine Anzeige in einem anderen Fall auf die Spur des Tatverdächtigen. Ein Mann hatte angezeigt, dass seine Daten auf einer Onlineplattform ausgespäht worden waren. Eine dort vorliegende Sprachaufzeichnung begründete nach Abgleich mit den Drohanrufen den Tatverdacht gegen den 26-Jährigen.

Der Mann muss sich nun wegen der Drohanrufe strafrechtlich verantworten. Staatsanwaltschaft und Polizei prüfen, ob er für weitere ähnliche Fälle in Deutschland verantwortlich sein könnte. Das Polizeipräsidium prüft zudem, ihm die Einsatzkosten in Rechnung zu stellen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.