20 000 tote Bienen: Freundschaftsdienst statt Sabotage

Ludwigsstadt (dpa/lby) - Die vermeintliche Sabotage von Bienenstöcken in Oberfranken mit rund 20 000 toten Insekten hat sich als Missverständnis unter befreundeten Imkern herausgestellt. Einer der Imker habe aus den Medien vom Sabotageverdacht erfahren und sei am Montag auf der Polizeiwache erschienen, sagte eine Sprecherin.
| dpa
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Ludwigsstadt (dpa/lby) - Die vermeintliche Sabotage von Bienenstöcken in Oberfranken mit rund 20 000 toten Insekten hat sich als Missverständnis unter befreundeten Imkern herausgestellt. Einer der Imker habe aus den Medien vom Sabotageverdacht erfahren und sei am Montag auf der Polizeiwache erschienen, sagte eine Sprecherin. Der Mann gab an, die toten Bienen schon Anfang Mai in den Kästen eines Freundes in Ludwigsstadt (Landkreis Kronach) entdeckt zu haben. Um die Ausbreitung einer möglichen Seuche auf andere Bienenvölker zu verhindern, habe er die Einfluglöcher der Kästen mit Klebeband und Dämmwolle verschlossen. Sein Freund, dem die Bienenstöcke gehören, hatte dem Sprecher zufolge von dem gut gemeinten Freundschaftsdienst nichts gewusst und am Wochenende Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

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