19 Jahre vermisst - Gehören Leichenteile zu Regensburgerin?

Seit Sommer 2007 wird nach Kerstin Lee Langley aus Regensburg gesucht - bis zuletzt erfolglos. Dann finden Ermittler nach neuen Hinweisen menschliche Überreste. Heute soll es dazu Neuigkeiten geben.
dpa |
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In den vergangenen Tagen hatte die Polizei auf der Suche nach Hinweisen an mehreren Orten gegraben. (Archivbild)
In den vergangenen Tagen hatte die Polizei auf der Suche nach Hinweisen an mehreren Orten gegraben. (Archivbild) © Tizian Gerbing/dpa
Sulzbach-Rosenberg

Seit 19 Jahren wird nach ihr gesucht - nun will die Polizei Neuigkeiten zum Fall der vermissten Kerstin Lee Langley aus Regensburg bekanntgeben. Um 14.00 Uhr lädt das Präsidium in Regensburg zu einer Pressekonferenz ein, um die "bisherigen Ermittlungsergebnisse und die aktuellen Erkenntnisse" vorzustellen. Dabei dürfte vor allem die Frage im Mittelpunkt stehen, ob die zuletzt bei Grabungen in der Oberpfalz gefundenen menschlichen Überreste der seit 2007 vermissten Frau zuzuordnen sind.

Am 9. Oktober hatten die Ermittler in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz die menschlichen Überreste entdeckt, nachdem neue Hinweise zu möglichen Suchorten eingegangen waren. In den Folgetagen suchte die Polizei auch in Sulzbach-Rosenberg nach weiteren Hinweisen - allerdings erfolglos. Welches Ergebnis die Obduktion der Leichenteile erbracht hat, blieb bislang offen.

Vom Bruder als vermisst gemeldet

Im Sommer 2007 war die damals 39 Jahre alte Kerstin Lee Langley von ihrem Bruder als vermisst gemeldet worden. Der Lebensgefährte der Frau gab laut den Ermittlern an, sie habe sich von ihm getrennt und sei mit einem alten Freund in einem dunklen Auto mit Deggendorfer Kennzeichen davongefahren. Bisher gelang es der Polizei nicht, diesen alten Freund ausfindig zu machen. 

Das bayerische Landeskriminalamt hat für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 10.000 Euro ausgeschrieben.

Selbst einem "Seher"-Hinweis gingen die Beamten nach

2024 hatten Polizisten auf der Suche nach sterblichen Überresten schon einmal ein Waldstück westlich von Regensburg durchsucht. Grund war ein Hinweis eines Mannes nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst", wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz damals sagte. Der Hinweisgeber bezeichnete sich demnach selbst als Seher. 

Da der Fall bereits so lange ungeklärt sei und es sonst keine Hinweise gebe, habe sich die Polizei dennoch entschieden, diesen Hinweis zu überprüfen, sagte der Polizeisprecher damals. Bei der Suche fanden die Ermittler aber lediglich Überreste, bei denen es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein totes Tier handelte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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