1860 vor Zwangsabstieg? Ismaik macht Hoffnung

Dem TSV 1860 München droht der Absturz in die Viertklassigkeit. Eine Kurznachricht von Investor Hasan Ismaik verstärkt die Hoffnung auf den Klassenverbleib.
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Es ist spannend um den TSV 1860 München und Investor Hasan Ismaik. (Archivbild)
Es ist spannend um den TSV 1860 München und Investor Hasan Ismaik. (Archivbild) © Felix Hörhager/dpa
München

Der TSV 1860 München darf gemessen an einer Nachricht von Investor Hasan Ismaik auf den Klassenverbleib in der 3. Fußball-Liga hoffen. "Ich denke, wir bleiben in der dritten Liga, und jeder arbeitet besonders hart, um in der dritten Liga zu bleiben", schrieb Ismaik laut "Süddeutscher Zeitung" in einer Mitteilung. Er hoffe nicht, dass die "Löwen" wieder in die Viertklassigkeit müssten.

Reicht die Zeit für die Rettung?

Laut Medien fehlen den "Löwen" 2,7 Millionen Euro für die Lizenz. Bis zu diesem Mittwoch muss beim Deutschen Fußball-Bund die Zahlungsfähigkeit nachgewiesen werden. Dem Traditionsverein droht der Sturz in die vierte Liga. 

Im Hintergrund müssen dem Vernehmen nach einige juristische Fragen geklärt werden. Dabei geht es laut der "Süddeutschen Zeitung" auch darum, welche Forderungen Ismaiks akzeptiert werden und welche möglicherweise aus rechtlichen Gründen gar nicht umgesetzt werden können. Verzichtet hat die Investorenseite bereits auf ihre ursprüngliche Forderung, der Stammverein möge auf sein Vorkaufsrecht im Falle eines Anteilsverkaufs verzichten.

"Löwen" wollen qualvolles Déjà-vu unbedingt vermeiden

Die sportlich für eine weitere Drittligasaison qualifizierten Münchner wollen ein qualvolles Déjà-vu vermeiden. Schon im Jahr 2017 hatte Ismaik, der stets gegen die 50+1-Regel gewettert hat, um die Kontrolle über den Verein zu übernehmen, nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga die für eine Lizenz in der 3. Liga nötige Zahlung von rund 10 Millionen Euro verweigert. Der TSV 1860 musste daraufhin in der Regionalliga einen Neuanfang unternehmen. Damals schaffte er unter Trainer Daniel Bierofka den Aufstieg.

Kürzlich hatte Ismaik bei Instagram die Kündigung bestehender Darlehensverträge bestätigt. Er hat nach eigenen Angaben ein neues Finanzierungsmodell mit besseren Konditionen vorgelegt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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