1860 siegt im Nebel: Glückliches 2:1 gegen Aue

Mit dem vierten Sieg in Serie melden sich die Münchner im Aufstiegsrennen der 3. Liga an. Erneut ist es ein Zittersieg.
dpa |
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Sigurd Haugen (l) markierte gegen Aue das Siegtor. (Archivbild)
Sigurd Haugen (l) markierte gegen Aue das Siegtor. (Archivbild) © Christoph Reichwein/dpa
München

Der TSV 1860 München bleibt ein Aufstiegskandidat zur 2. Fußball-Bundesliga. Mit einem 2:1 (1:1) gegen den FC Erzgebirge Aue rückten die Münchner vorläufig auf Rang fünf nach vorn. Maximilian Wolfram hatte die Löwen mit seiner überhaupt ersten Torbeteiligung in dieser Saison bereits nach sieben Minuten in Führung gebracht. Dem früheren Münchner Marcel Bär (12.) gelang der schnelle Ausgleich. Im zunehmend starken Nebel erzielte Sigurd Haugen (50.) die erneute Führung, die die Gastgeber über die Zeit retteten.

1860-Trainer Markus Kauczinski, der seine Mannschaft wegen Verletzungen und Gelb-Sperren umstellen musste, sah zunächst eine sehr druckvoll beginnende Auer Mannschaft. Doch mit dem ersten Angriff der Gastgeber fiel die Führung: Einen Schuss von Kevin Volland konnte Aues Torhüter Martin Männel mit einer starken Parade abwehren, doch genau vor die Füße von Wolfram. Der gebürtige Sachse schockte seine Landsleute. 

Doch nicht lange. Die Erzgebirger meldeten sich sofort wieder im Münchner Strafraum an. Beim Ausgleich schaltete Bär am schnellsten und versenkte den Ball. Danach wogte das Geschehen mit Chancen auf beiden Seiten auf und ab. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit übernahmen die Löwen mehr die Initiative.

1860 zittert sich über die Zeit

Die Belohnung kam aber erst nach der Pause. Männel verlor bei einem Durcheinander im eigenen Strafraum im immer dichter werdenden Nebel völlig die Übersicht, griff neben den Ball. Haugen war per Kopf zur Stelle und machte die erneute Führung. Nach einer rund 17-minütigen Nebel-Pause machte Aue viel Druck. Doch die Löwen-Abwehr stand stabil. Wenn die Gäste dennoch durchkamen, versagten ihnen wie bei einem Durchbruch von Bär (88.) die Nerven, so dass es zum Sieg reichte.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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