1860 München nach Pokal-Aus in Vilzing unter Druck

Es geht Schlag auf Schlag für den TSV 1860 München. Die Pokalsaison ist schon vorbei. Jetzt liegt der Fokus auf der Liga, wo es gilt, oben dranzubleiben.
dpa |
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"Intensive Woche": 1860-Trainer Alper Kayabunar. (Archivbild)
"Intensive Woche": 1860-Trainer Alper Kayabunar. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München

Drei Tage nach dem bitteren Aus im Landespokal-Achtelfinale gegen Regionalliga-Spitzenreiter TSV Buchbach steht für den TSV 1860 München die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Beim Tabellendritten DJK Vilzing sind Trainer Alper Kayabunar und seine Mannschaft am Freitag (19.00 Uhr) gefordert, mit einem Sieg den Kontakt nach oben zu behalten. 

"Wir haben keine Zeit, lange zu jammern. Wir haben eine sehr intensive Woche. Es ist ein sehr wichtiges Auswärtsspiel für uns. Jetzt gilt die Konzentration nur noch voll auf der Liga", sagte Kayabunar in der Pressekonferenz zum Spiel. 

Premiere in Vilzing vor vollem Haus

"Vilzing ist ein gestandener Regionalligist. Sie sind gerade in der Offensive sehr gefährlich, aber auch anfällig für Gegentore", sagte der 1860-Coach über den Gegner, der drei Punkte mehr auf dem Konto hat. Allerdings haben die "Löwen" ein Spiel weniger ausgetragen. Für die Gastgeber ist es eine besondere Premiere gegen die "Löwen". Das Manfred-Zollner-Stadion ist mit 2.500 Zuschauern seit Wochen ausverkauft.

Unterdessen hat sich Hasan Ismaik nach dem in dieser Woche eröffneten Insolvenzverfahren über die TSV München von 1860 KGaA zu Wort gemeldet. Der Investor droht laut Medienberichten mit Klagen gegen den Verein und erhebt zudem schwere Vorwürfe.

Ismaik droht 

"Meiner Ansicht nach wurde die Insolvenz von den Verantwortlichen von 1860 pflichtwidrig herbeigeführt", sagte der 49-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". Der Jordanier sprach von der Fortsetzung einer langjährigen und sorgfältig geplanten Strategie, die seinen Interessen geschadet habe. Ismaik drohte: "Alle diese Ungerechtigkeiten werden nicht unbeantwortet bleiben."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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