1860 München an Fans: "Was heute beginnt, wird nicht leicht"

Der TSV 1860 München bereitet seine Fans auf einen schweren Neustart vor. In einem kurzen Statement aber will der Traditionsverein auch Mut zusprechen. Juristische Sorgen bleiben.
dpa |
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1860 München hat seine Fans vor einer schwierigen Zeit gewarnt. (Archivbild)
1860 München hat seine Fans vor einer schwierigen Zeit gewarnt. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München

Nach dem Bruch mit Investor Hasan Ismaik und trotz der Insolvenzsorgen rund um die Spielbetriebsgesellschaft hat der TSV 1860 München seine Anhänger zu Optimismus ermutigt. "Liebe Löwinnen, liebe Löwen, was ab heute beginnt, wird nicht leicht", schrieb der Verein auf seiner Homepage. Nun aber solle an der Zukunft gebaut werden. "Dafür brauchen wir euch: Glaubt an diesen Weg, verbreitet Zuversicht, tragt den Löwen mit Stolz, macht unser Wappen sichtbar, haltet zueinander, werdet Mitglied und überzeugt andere, Teil unserer Gemeinschaft zu werden."

Weil Ismaik ein Darlehen kündigte, konnte der Fußball-Traditionsverein die wirtschaftlichen Bedingungen für den Verbleib in der 3. Liga nicht erfüllen; der Zwangsabstieg in die Regionalliga ist die Folge. Der Stammverein kündigte den seit 2011 bestehenden Kooperationsvertrag mit dem Jordanier, der zuletzt die Mehrheit an der für den Profifußball zuständigen Spielbetriebsgesellschaft hielt.

Verein hofft auf "nachhaltige Zukunft"

Das Spielrecht durch den Bayerischen Fußball-Verband liegt beim Verein, der am vergangenen Wochenende auf der Mitgliederversammlung eine neue Spielbetriebsgesellschaft gründete. So soll bis zum Viertligastart Ende Juli eine konkurrenzfähige Mannschaft und Teamorganisation aufgebaut werden.

"Wir tun alles dafür, unseren Verein auf ein gesundes Fundament zu stellen und eine nachhaltige, erfolgreiche Zukunft für den TSV München von 1860 e.V. aufzubauen", hieß es von den Sechzigern. "Jeder Schritt, den wir heute zusammen gehen, stärkt unseren Verein für die Zukunft."

Wie geht Ismaik nun juristisch vor?

Unklar bleibt, welche juristischen Folgen die Ereignisse - von der Kündigung des Darlehens durch Ismaik und dem Ende des Kooperationsvertrags bis hin zur Gründung der neuen Gesellschaft - haben werden. Ismaik kündigte in dieser Woche bereits eine "vollständige und transparente rechtliche Aufarbeitung" an. Manche Fans und Funktionäre befürchten, der einstige Geldgeber könnte durch Klagen oder einstweilige Verfügungen den 1860-Neustart torpedieren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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