18 Nürnberger Christkinder im Rathaus

Nürnberg (dpa/lby) - Leuchtende Kinderaugen und alte, kranke Menschen, die plötzlich wieder Kraft für einen Händedruck hatten: Dies sind prägende Erinnerungen ehemaliger Nürnberger Christkinder, von denen sie am Samstag berichteten. 18 von ihnen kamen zu einer Feierstunde im Nürnberger Rathaus, eines reiste sogar aus Kanada an.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Ehemalige Nürnberger Christkinder stehen bei einer Feier. Foto: Daniel Karmann/dpa
dpa Ehemalige Nürnberger Christkinder stehen bei einer Feier. Foto: Daniel Karmann/dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Leuchtende Kinderaugen und alte, kranke Menschen, die plötzlich wieder Kraft für einen Händedruck hatten: Dies sind prägende Erinnerungen ehemaliger Nürnberger Christkinder, von denen sie am Samstag berichteten. 18 von ihnen kamen zu einer Feierstunde im Nürnberger Rathaus, eines reiste sogar aus Kanada an.

Doris Reinelt, das Christkind von 1987/88, berichtete etwa, selbst wenn man sie nachts aufwecke, könne sie den Christkind-Prolog noch fehlerfrei wiedergeben. "Die Eröffnung des Christkindlesmarkts auf der Empore der Nürnberger Frauenkirche war das schönste und prägendste Erlebnis." Sehr bewegend seien auch die Begegnungen mit alten oder kranken Menschen und Kindern gewesen, so Reinelt.

Das Nürnberger Christkind eröffnet traditionell den Christkindlesmarkt. In den Nachkriegsjahren ab 1948 übernahmen zunächst Schauspielerinnen diese Aufgabe, seit 1969 wählt die Bevölkerung alle zwei Jahre ein neues Christkind. In diesem Jahr wurde Benigna Munsi, eine 17-jährige Gymnasiastin aus Nürnberg, ernannt. Sie wird am kommenden Freitag den traditionellen Christkindlesmarkt eröffnen.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren