Mehrere Fahrzeuge gerammt: 15-Jähriger will in Autohaus Wagen ausprobieren - und bekommt den Schlüssel

Ein Jugendlicher möchte sich bei einem Autohändler in Straubing einen Wagen anschauen – angeblich, weil seine Familie Interesse am Kauf hat. Er bekommt einen Schlüssel. Dann fährt er los.
AZ/dpa |
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Die Polizei ermittelt jetzt unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt jetzt unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein. (Symbolbild) © Daniel Vogl/dpa

Ein 15-Jähriger hat in einem Autohaus in Niederbayern mit einem Verkaufswagen mehrere Autos gerammt. Den Schaden schätzte die Polizei auf mehrere Zehntausend Euro. Den Ermittlern zufolge hatte der Jugendliche den Schlüssel zum Wagen in dem Betrieb in Straubing bekommen, um sich das Auto von innen anschauen und Fotos machen zu können. Seine Familie sei am Kauf des Autos interessiert.

Stattdessen sei der 15-Jährige in einem unbeobachteten Moment mit dem Auto losgefahren – und gegen gleich mehrere Fahrzeuge geprallt. Gegen den Jugendlichen werde wegen unbefugten Gebrauchs eines Autos und Fahrens ohne Führerschein ermittelt.

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32 Kommentare
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  • Himbeer-Toni am 19.03.2026 14:59 Uhr / Bewertung:

    Weil es hier in der Diskussion um Erziehung geht, möchte ich noch anmerken:
    Vor einiger Zeit hat einer meiner Söhne zu mir gesagt: "Papa, ich habe früher vieles von dir nicht verstanden, jetzt wo ich selber Kinder habe, jetzt verstehe ich es".
    Und auch wenn es abgedroschen klingen mag, es stimmt zu 100%:
    " Kinder die alles dürfen, werden Erwachsene die zu wenig können".

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  • Da Ding am 19.03.2026 15:34 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Himbeer-Toni

    Da bin ich zu 100% bei ihnen.
    Mein Kind darf bei weiten nicht alles.
    Das hat nichts mit politischer Einstellung oder Bildung zu tun. Lediglich mit Konsequenz.
    Nur Gewalt gegenüber Schutzbefohlenen ist kein geeignetes Mittel.
    Verstehen sie mich nicht falsch. Ich bin auch körperlich bestraft worden.
    Darum bitte ich sie ihre Einstellung diesbezüglich zu überdenken.
    Ich werfe niemanden vor, dass es früher mal so war. Das sagt sich viel zu leicht.
    Aber ihre heutige Einstellung zu Gewalt gegenüber Schutzbefohlenen macht mir wirklich Sorgen.

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  • Witwe Bolte am 19.03.2026 14:27 Uhr / Bewertung:

    Interessant in diesem Falle ist die Haftungsfrage. Mitschuld ist ja wohl der Autohaus-Angestellte.
    Da haben die Versicherungen und Gerichte was zu tun.

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