13 Strafverfahren nach kreativem Drogen-Schmuggel per Post

Von Ecstasy bis Pilze – die Kontrolle mit Röntgentechnik deckt kuriose Verstecke auf. So schützt der Zoll die Bevölkerung vor Drogen und neuen psychoaktiven Stoffen.
dpa |
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Bei einer Kontrolle von Postsendungen wurden in Bayern zahlreiche Drogen entdeckt, darunter auch Ecstasy-Tabletten. (Archivbild)
Bei einer Kontrolle von Postsendungen wurden in Bayern zahlreiche Drogen entdeckt, darunter auch Ecstasy-Tabletten. (Archivbild) © Oliver Berg/dpa
Selb

Beim Verpacken von Briefen und Paketen mit Drogen kennt die Kreativität der Absender nach Angaben des Hauptzollamtes Regensburg "kaum Grenzen". Bei einer aktuellen Kontrollaktion seien die Substanzen unter anderem in Geburtstagskarten, einem kleinen Bluetooth-Lautsprecher sowie verschiedenen Produktverpackungen entdeckt worden, teilte die Behörde mit. Die Stoffe seien sichergestellt worden, zudem habe man insgesamt 13 Strafverfahren eingeleitet. 

Pilze und Ecstasy für Tschechien

Die Sendungen stammten der Mitteilung zufolge aus den Niederlanden und sollten mit einem Postdienstleister über Deutschland nach Tschechien geschickt werden. Bei einer Kontrolle mit moderner Röntgentechnik wurden die Zöllnerinnen und Zöllnern aber misstrauisch. Sie öffneten die Briefe und Pakete und fanden laut Zoll dabei die Drogen und neue psychoaktiven Stoffe, darunter halluzinogene Pilze, Crystal, Kokain und Ecstasy-Tabletten. Auch so genannte Blotter seien dabei gewesen. Das seien kleine saugfähige Papierstücke, die mit einer psychoaktiven Substanz getränkt sind, so die Behörde. 

"Kriminelle versuchen immer wieder, Drogen in scheinbar unauffälligen Postsendungen zu verstecken", sagte Günter Schnabel, Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb. Mit regelmäßigen Kontrollen überwache der Zoll deshalb auch diesen Schmuggelweg konsequent. "Jede sichergestellte Sendung verhindert, dass die Drogen ihr Ziel erreichen und schützt die Bevölkerung vor den Gefahren dieser Stoffe", so Schnabel.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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