1:1 für Ingolstadt gegen Kiel zu wenig

Vier Punkte aus zwei Spielen unter dem neuen Trainer Oral sind okay - und doch für den FC Ingolstadt zu wenig. Noch fünf Spiele bleiben, um im Abstiegskampf wenigstens die Relegationsspiele zu erreichen.
| dpa
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Paulo Otavio (l) von Ingolstadt und Jannik Dehm von Kiel kämpfen um den Ball. Foto: Armin Weigel
dpa Paulo Otavio (l) von Ingolstadt und Jannik Dehm von Kiel kämpfen um den Ball. Foto: Armin Weigel

Ingolstadt (dpa/lby) - Tomas Oral rätselte nach seiner sieglosen Heimpremiere als Trainer des FC Ingolstadt. "Was der Punkt wert ist, wissen wir erst am 34. Spieltag", sagte der 45-Jährige nach dem 1:1 (1:0) gegen den Aufstiegsaspiranten Holstein Kiel.

Nach dem überlebenswichtigen 4:2 in Duisburg konnten die Schanzer im zweiten Spiel unter Motivator Oral keinen weiteren Dreier nachlegen. Der Abstieg in die 3. Fußball-Liga rückt bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und noch fünf ausstehenden Partien näher. "Die Jungs donnern alles raus. Wir brauchen jetzt in Bielefeld einen Dreier, um die Saison irgendwie zu retten", erklärte Oral am Sonntag.

Dario Lezcano brachte den FCI in der 13. Minute in Führung. Atakan Karazor glich jedoch vor 8377 Zuschauern für Kiel mit einem Kopfball aus (53.). "Der Trainer bringt uns sehr viel Energie", kommentierte Torwart Philipp Tschauner: "Wir haben jetzt aus zwei Spielen mit Tomas Oral vier Punkte geholt, das ist ein guter Weg."

Orals Umstellung auf zwei Spitzen tut dem Offensivspiel des FCI gut. Der wuchtige Angreifer Stefan Kutschke legte Lezcano auch mit einem Zuspiel das Tor auf. In der Defensive benötigten die Oberbayern auch Glück. Marcel Gaus klärte einen Schuss von Jae-Sung Lee auf der Linie (29.). Eine Erhöhung des Vorsprungs verpassten die Schanzer danach. Lezcano traf den Pfosten (30.), Paulo Otavio verstolperte eine große Chance (38.). "Wir haben nicht zugestochen. Zur Pause muss es 2:0 stehen", beklagte Mittelfeldspieler Konstantin Kerschbaumer.

Die verpasste Erhöhung sollte sich nach der Pause rächen. Eine Flanke in den Strafraum von Arne Sicker verwertete der sträflich unbewachte Atakan Karazor mit dem Kopf. Die Gastgeber waren nach dem Ausgleich nicht in der Lage, den so wichtigen Siegtreffer irgendwie zu erzwingen. "Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen", mahnte Oral, der letztendlich resümierte: "Besser ein Punkt als kein Punkt."

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