1. Mai: Corona-Auflagen überwiegend eingehalten

München/Nürnberg (dpa/lby) - Unter strengen Corona-Auflagen haben in Bayern zum 1. Mai mehrere kleinere Demonstrationen stattgefunden.
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Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild
dpa Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

München/Nürnberg (dpa/lby) - Unter strengen Corona-Auflagen haben in Bayern zum 1. Mai mehrere kleinere Demonstrationen stattgefunden. "Die Regeln wurden größtenteils überall eingehalten", sagte ein Polizeisprecher in Nürnberg am Freitag. Zwar habe sich nach einer Veranstaltung am Petra Kelly Platz ein "Spaziergang" mit rund 300 Menschen gebildet, jedoch wurden die nötigen Abstandsregeln eingehalten. Erlaubt waren eigentlich nur maximal 50 Demonstranten gleichzeitig.

Auch in München versammelten sich einem Polizeisprecher zufolge bei einer Demonstration an der Schwanthalerstraße statt 50 zeitweise 300 bis 350 Menschen. Die Demonstranten zogen unter Einhaltung der Abstandsregeln weiter bis zum Sendlinger Tor, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Der Zug sei kurzfristig vom bayerischen Verwaltungsgerichtshof erlaubt worden.

Wegen des Coronavirus konnten dieses Jahr nur wenige Veranstaltungen und Demonstrationen zum 1. Mai stattfinden. Vor einem Jahr hatten die Gewerkschaften in Bayern rund 75 000 Menschen zu ihren Kundgebungen gelockt. Dieses Jahr gab es stattdessen Videobotschaften und Online-Aktionen. So rief beispielsweise der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in München dazu auf, sich mit Spielzeug oder Gummibärchen eine eigene Demo zu basteln und ein Foto oder Video davon im Netz zu posten.

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