1. FC Nürnberg: Was Hecking alles ändern muss

Datenbänke von „impire“ und AZ klären neuen Club-Trainer schon mal auf: Im Kampf gegen den Abstieg ist nur auf Argentinier Pinola voll Verlass
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Tritt heute seinen Dienst beim Club an: Trainer Dieter Hecking.
Wolfgang Zink Tritt heute seinen Dienst beim Club an: Trainer Dieter Hecking.

Datenbänke von „impire“ und AZ klären neuen Club-Trainer schon mal auf: Im Kampf gegen den Abstieg ist nur auf Argentinier Pinola voll Verlass

NÜRNBERG Daumen drücken allein reicht nicht im Kampf gegen den drohenden, dann schon achten Abstieg der Club-Historie aus der Bundesliga. Neu-Trainer Dieter Hecking wird heute am Valznerweiher zum von ihm um fünf Tage vorgezogenen Trainingsauftakt um 14.30 Uhr seinen Schützlingen genau in die Augen schauen: „Ich will von Anfang an wissen, auf wen ich mich verlassen kann“, sagt der 45-Jährige. Die Statistiken von „impire“ und Abendzeitung zeigen, was Hecking alles ändern muss: Größere Zweikampfhärte zwecks Stabilisierung der Defensive, höhere Passsicherheit und effektivere Chancenverwertung.

Fehlen werden beim Neustart einige: Matthew Spiranovic und Dario Vidosic bereiten sich mit dem australischen Nationalteam auf die Asien-Cup-Quali am 6. Januar gegen Kuwait vor. Isaac Boakye wird erst morgen aus Ghana zurück erwartet. Javier Pinola reist spätestens bis Donnerstag von seinem „Vaterschaftsurlaub“ an. Gerade der argentinische Defensiv-Spezialist ist für Hecking in den verbleibenden 17 Endspielen unverzichtbar – auf und neben dem Platz. Schließlich gilt es, die unter Vorgänger Michael Oenning eingeleitete Pleitenserie (null Punkte, 0:12 Tore in den letzten vier Partien) umgehend zu beenden.

„Wir werden unsere Planungen nicht komplett neu sortieren"

Pinola, bester Feldspieler mit mindestens zehn Einsätzen (AZ-Note: 3,5), nimmt intern kein Blatt vor den Mund. Er dient in puncto Einstellung als absolutes Vorbild. Keiner im Club-Kader packt häufiger die Sense (oder den Ellbogen) aus oder steckt mehr Fouls ein. Bei den Zweikämpfen hat nur Kapitän Andreas Wolf einen kaum besseren Wert. Beiden droht nach vier Verwarnungen allerdings auch eine baldige Gelbsperre.

„Wir werden unsere Planungen nicht komplett neu sortieren, aber natürlich auf Heckings Interessen eingehen“, sagt Manager Martin Bader über die bevorstehenden Transferaktivitäten. Mindestens ein Defensiv-Recke und ein Torjäger, der Alleinunterhalter Albert Bunjaku entlastet, sollen kommen. Um Peer Kluge, den Schalke unbedingt will, muss noch gerungen werden. Markus Löser

Die ausführliche Statistik, alle Daten und Fakten über die Hinrunde des Club, lesen Sie in der Printausgabe der Abendzeitung vom 28. Dezember.

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