TSV 1860: Michael Köllner verrät seine emotionalsten Momente bei Sechzig

Michael Köllner ist jetzt schon fast fünf Monate Cheftrainer beim TSV 1860 München. Im "Löwen-Podcast" spricht der 50-Jährige jetzt über seine emotionalen Highlights.
von  Julian Huter
Trainer des TSV 1860: Michael Köllner
Trainer des TSV 1860: Michael Köllner © sampics/Augenklick

München - Die Corona-Krise hat auch Michael Köllner ausgebremst. Dabei hatte der Löwen-Trainer mit seiner Mannschaft gerade einen richtig guten Lauf. Der gebürtige Oberpfälzer musste in seiner bisherigen Amtszeit bei den Sechzgern noch keine Niederlage hinnehmen.

Im neuen "Löwen-Podcast" Köllner jetzt über seine persönlichen Highlights in seiner bisherigen Löwen-Zeit gesprochen.

"Das macht diese Zeit so besonders, viel emotionale Höhepunkte haben sich quasi die Hand gegeben", sagte Köllner auf die Frage, was den sein emotionalster Moment bei 1860 gewesen sei. Der 50-Jährige zählt sie danach sogar einzeln auf. Schon sein Debüt im Derby gegen Bayern II (1:1) sei ein "erstes Highlight" gewesen.

TSV 1860: Köllner schwärmt von Krimi-Siegen

"Dann natürlich in der Nachspielzeit gegen Unterhaching (3:2, Anm. d. Red.) zu gewinnen, mit dem Tor von Sascha Mölders. Das hat uns auch viel Energie für die Wochen darauf gegeben", schwärmte Köllner.

Besonders hebt der Übungsleiter auch den dramatischen Last-Minute-Sieg gegen den Chemnitzer FC hervor.  "Das Chemnitz-Spiel und wird uns jetzt auch durch diese blöde Phase bringen, weil man sich immer daran erinnern kann. Durch solche Spiele haben wir uns nochmal viel Energie geholt", so der Löwen-Coach.

Zwar würde ein Trainer solche Zitterpartien "nicht unbedingt wünschen", um das eigene Nervenkostüms zu schonen, allerdings seien solche Erlebnisse auch wichtig für den Zusammenhalt und somit auch für den Erfolg. "Solche Spiele sind gefühlt der Kitt um die Mannschaft und den Verein noch näher zusammenzubringen", meinte Köllner.

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