Fußball-WM 2018: Jerome Boateng vom FC Bayern veröffentlicht Rap-Song

Vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat sich Verteidiger Jérôme Boateng als Musiker probiert und einen eigenen Rap-Song aufgenommen. Im Videoclip spielt auch Mario Götze mit. 
von  Victoria Kunzmann
Jerome Boateng hat mit Jack Whitehall einen eigenen WM-Song veröffentlicht.
Jerome Boateng hat mit Jack Whitehall einen eigenen WM-Song veröffentlicht. © firo/Augenklick, youtube/Mannschaft Music Video

München - In den vergangenen Wochen hatte FC-Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng ja bekanntermaßen viel Zeit. Aufgrund einer Oberschenkelverletzung kam er in den vergangenen vier Spielen unter Jupp Heynckes nicht mehr zum Einsatz, sondern kurierte sein Leiden aus. Nun ja. Nicht nur. 

Denn wie nun bei Youtube zu sehen ist, startete der Abwehrspieler einen neuen Versuch seine zweite Karriere, die als Musiker, voranzutreiben (klammert man mal die Karriere als Mode- und Brillendesigner aus). Für die baldige Hitsingle nahm sich Boateng, Künstlername "Notorious JB", den Comedian Jack Whitehall zur Hand. Die Idee: Ein WM-Song! Titel: "Mannschaft".

Boateng und Whitehall als Rapper: Viel Potenzial nach oben!

Tatsächlich besteht der Refrain des Songs fast ausschließlich aus jenem Titelwort. Hinzu kommen ein paar eher mäßig verständliche Rap-Passagen von Whitehall und Boateng. Der 29-Jährige "besingt" darin den 7:1-Sieg gegen Brasilien, die Rivalität zur englischen Nationalmannschaft und den Hunger auf den nächsten WM-Titel in Russland. 

Wie der Text kann auch das Video nur mit mehr als einem Augenzwinkern und jeder Menge Fremdschämen verstanden werden. Jack Whitehall nimmt darin die deutschen Gepflogenheiten sauber aufs Korn, während Boateng selbst über seine künstlerische Ader lachen muss. Zu allem Überfluss mogelte sich auch noch Mario Götze in den Clip. Er hätte ja nun tatsächlich ein wenig Zeit zum Üben, fährt er ja bekanntlich nicht mit zur WM.

Das Ergebnis: An die Sportfreunde Stiller mit ihrem WM-Song "54, 74, 90, 2006" kommen Boateng und Whitehall noch nicht ganz heran. Da ist noch Potenzial nach oben. Leider hat der Weltmeister nun erst einmal keine Zeit mehr zum Üben. Boateng traf am Freitag im Mannschaftshotel der Nationalelf in Südtirol ein. Besser ist es. 

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