Umstrittene Promis unter Palmen-Folge darf wieder gezeigt werden

Die Mobbing-Folge der Trash-Show "Promis unter Palmen" sorgte für einen großen TV-Skandal. Zwischenzeitlich durfte die umstrittene Episode nicht mehr gezeigt werden. Die FSF hat jetzt allerdings ihre Meinung dazu geändert.
von  AZ
Claudia Obert weint nach fiesen Mobbing-Attacken durch ihre Mitstreiter. Sat.1 hätte die Folge so nicht im TV zeigen dürfen.
Claudia Obert weint nach fiesen Mobbing-Attacken durch ihre Mitstreiter. Sat.1 hätte die Folge so nicht im TV zeigen dürfen. © SAT.1

Diese Szenen sorgten für den Trash-TV-Eklat des Jahres: In der Show "Promis unter Palmen" wurde Unternehmerin Claudia Obert von Mitstreitern Bastian Yotta, Carina Spack und Matthias Mangiapane derart gemobbt, dass sie in Tränen ausbrach und die Sendung verließ.

Nachdem die umstrittene Folge zur Primetime ausgestrahlt wurde, entschied die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), dass die Mobbing-Szenen für das TV zu heftig waren. Die Folge durfte deshalb nicht mehr um 20.15 Uhr gezeigt werden und wurde aus der Sat.1-Mediathek entfernt. Doch jetzt ist die Episode wieder zu sehen.

Mobbing-Folge von "Promis unter Palmen" darf wieder gezeigt werden

Der Sender Sat.1 hatte Berufung eingelegt und die FSF eine Freigabe ab zwölf erteilt. "Das antisoziale Verhalten der Gruppenmitglieder gegen vorwiegend eine Mitspielerin in der fünften Episode der Realityshow wird durch die teils ironischen und entlarvenden Off-Kommentare, durch das abstoßende Verhalten selbst als auch durch die klaren Einlassungen und Interventionen von Mitspieler Tobi für Kinder und Jugendliche ab 12 erkennbar negativ eingeordnet", begründet die FSF die Entscheidung gegenüber "wunschliste.de".

Nach der Mobbing-Attacke im TV erlebten die Beteiligten Bastian Yotta, Carina Spack und Matthias Mangiapane einen Shitstorm in den sozialen Medien. Auch die Sender Sat.1 und RTL wendeten sich von Sieger Yotta ab und wollen zukünftig nicht mehr mit ihm arbeiten.

"Zwar gewinnt die Person, die die Attacken maßgeblich mit vorantreibt, letztlich die Show, aber nicht die Sympathien der Zuschauerinnen und Zuschauer", erklärt FSF die Freigabe der umstrittenen Episode weiter.

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