FBI ermittelt wegen angeblicher Kindesmisshandlung

Nach einem ersten Dementi bestätigte das FBI nun doch: Es laufen Ermittlungen gegen den Hollywood-Star Brad Pitt. Um was es genau geht, erfahren Sie hier.
von  dpa/SpotOn

Los Angeles - Gegen den Schauspieler Brad Pitt laufen nach Angaben der Polizei von Los Angeles Ermittlungen. Es gehe um einen "Vorfall in einem Flugzeug", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Polizei sei in diesem Fall aber nicht zuständig, sondern das FBI, da sich der Vorfall in der Luft abgespielt habe. Um welche Vorwürfe es geht, sagte der Sprecher nicht.

"Das FBI ist gerade dabei, Fakten zu sammeln und wird dann einschätzen, ob Ermittlungen auf Bundesebene aufgenommen werden", heißt es in einem Statement.

Zuvor hatte ein weiterer Polizeisprecher in Los Angeles entsprechende Medienberichte, nach denen die Polizei gegen Pitt ermittele, dementiert. "Wir führen keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen Herrn Pitt oder sind an solchen beteiligt", hatte der Sprecher gesagt.

Pitts Ehefrau Angelina Jolie (41) hatte Anfang der Woche überraschend die Scheidung von ihrem 52 Jahre alten Partner eingereicht. Als Grund nannte sie im Scheidungsantrag "unüberbrückbare Differenzen". Jolie und Pitt hatten sich 2004 kennengelernt, erst vor rund zwei Jahren geheiratet und haben gemeinsam sechs Kinder, von denen drei adoptiert sind. Jolie fordert das Sorgerecht für alle Kinder, Pitt soll sie aber besuchen dürfen.

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"Diese Situation ist schwindelerregend und greift Menschen an, die ich liebe", schrieb die französische Schauspielerin Marion Cotillard (40) auf ihrem Instagram-Account. Die Oscarpreisträgerin ("La vie en rose") spielte damit allem Anschein nach auf Gerüchte der vergangenen Tage an, wonach eine angebliche Affäre zwischen ihr und Pitt ein Grund für das Ehe-Aus von "Brangelina" gewesen sein soll. Cotillard und Pitt hatten für den Thriller "Allied" gemeinsam vor der Kamera gestanden.

Sie habe "den Mann meines Lebens" bereits vor vielen Jahren gefunden, schrieb Cotillard über ihre Beziehung zum Schauspieler und Regisseur Guillaume Canet, mit dem sie eigenen Angaben zufolge ihr zweites Kind erwartet. Er sei "meine Liebe, mein bester Freund und der einzige, den ich brauche". Sie respektiere Pitt und Jolie sehr und wünsche beiden, dass sie "Frieden in dieser turbulenten Zeit" finden.

Er will keine Schlammschlacht

Angelina Jolie scheint bereits Nägel mit Köpfen zu machen. Zumindest, wenn man den Berichten der britischen Seite "Daily Mail" Glauben schenkt. So sei vor der gemeinsamen Villa der beiden ein großer Umzugslaster gesichtet worden sein. Die vermeintlichen Beweisfotos liefert die Seite gleich mit.

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Auch wenn in den vergangenen Tagen viele Negativschlagzeilen über Pitt verbreitet wurden, soll der Schauspieler seine berühmten Freunde explizit dazu angehalten haben, keine ähnlichen Verunglimpfungen über seine entfremdete Ex-Partnerin von sich zu geben. Das will die Seite von einem Vertrauten des einstigen Traumpaares erfahren haben.

"Nachdem in den vergangenen 24 Stunden Berichte verbreitet wurden, er habe ein Alkohol- und Drogenproblem, sowie nach den vollkommen haltlosen Gerüchten über eine Affäre mit seiner Kollegin Marion Cotillard, will er einfach nur, dass Gras über die Sache wachsen kann", zitiert "Daily Mail" den angeblichen Insider.

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Insider: Pitt will gemeinsames Sorgerecht

Außerdem will Pitt Insidern zufolge für ein gemeinsames Sorgerecht kämpfen. Dabei soll ihm Familienanwalt Lance Spiegel helfen, wie das "People Magazine" erfahren hat. Er vertrat bereits Eva Longoria, Russell Simmons, Heather Locklear, Charlie Sheen und Michael Jackson.

Dass der 52-Jährige seinen Rechtsbeistand prominent aufstockt, ist keineswegs überraschend. Angelina Jolie hat sich bereits eine Anwältin mit einschlägiger Vorerfahrung gesichert: Sie lässt sich von Laura Wasser vertreten. Die Scheidungsexpertin hat schon Britney Spears, Heidi Klum, Arnold Schwarzenegger und Kim Kardashian in Trennungsangelegenheiten rechtlich beraten - jüngst auch Johnny Depp im Rosenkrieg mit seiner Ex Amber Heard.