Werden die Aschetonnen an der Isar zur Gefahr?

Die Aschetonnen an der Isar sorgen derzeit für Aufregung im Münchner Stadtrat. Der Grund: Einige Behälter wurden genau unter Bäumen aufgestellt – Anwohner sollen auch schon Qualm und kleinere Feuer beobachtet haben.
von  az
Deswegen wendet sich die Stadtratsfraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung mit einer Anfrage nun an Oberbürgermeister Dieter Reiter.
Deswegen wendet sich die Stadtratsfraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung mit einer Anfrage nun an Oberbürgermeister Dieter Reiter. © Screenshot_mymuenchen.de

München - Eigentlich sind die Aschetonnen an der Isar ja ein lobenswerter Ansatz. Nach dem Grillen soll die glühende Kohle in den speziellen Behältern entsorgt werden, um einen Brand in einem normalen Mülleimer zu vermeiden.

Nun wendet sich die Stadtratsfraktion "Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung" allerdings mit einer Anfrage an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Mehrere Anwohner sollen bereits darauf aufmerksam gemacht haben, dass es zu kleineren Feuern und Rauchbildung gekommen sein soll. Einige der Aschetonnen sind nämlich unter Bäumen angebracht – wird die glühende Kohle dann im Behälter entsorgt, könnten Funken und Hitze für einen Brand sorgen.

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Die Fraktion möchte deshalb wissen, welches Referat die Entscheidung getroffen hat, die Aschetonnen genau an diesen Stellen an der Isar aufzustellen. Zudem fragen sie an, ob eine Standortverlegung bei den betroffenen Tonnen möglich ist.